Rio Tinto und Glencore haben die Gespräche über eine Fusion wieder aufgenommen, die das weltweit größte Bergbauunternehmen schaffen könnte.
Das kombinierte Unternehmen hätte einen Unternehmenswert von über 260 Milliarden USD.
Eine Fusion könnte durch die Übernahme von Glencore durch Rio Tinto im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs zustande kommen.
Kupferpreise haben ein Allzeithoch von über 13.300 USD pro Tonne erreicht.
Rio Tinto hat bis zum 5. Februar Zeit, ein offizielles Übernahmeangebot abzugeben.
Glencore strebt an, der größte Kupferproduzent der Welt zu werden.
Rio Tinto hat seit den letzten Gesprächen einen neuen CEO, Simon Trott.
Glencore hat seine Kohlegeschäfte in eine separate, in Australien ansässige Einheit ausgelagert.
Der politische und wirtschaftliche Kontext hat sich durch einen Richtungswechsel in der Klimapolitik verändert.
Rio Tinto könnte Glencores Kohlegeschäft in sein Geschäftsmodell integrieren.
Ausblick
"Die Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Rio Tinto und Glencore zeigt das Potenzial der Branche zu weiterer Konsolidierung und Schaffung von Synergien. Dies könnte einen bedeutenden Einfluss auf die globale Rohstoffindustrie haben, insbesondere im Hinblick auf Metalle, die für die Technologieproduktion entscheidend sind. Die Entscheidung Rio Tintos, eventuell Kohlegeschäfte zu behalten, könnte Fragen hinsichtlich der Nachhaltigkeit aufwerfen."