Citizen Science: Wie Hobbyforscher der Biodiversität auf die Spur kommen
- • Citizen Science begeistert jährlich Hunderttausende für Naturbeobachtungen.
- • Plattformen wie iNaturalist ermöglichen Datensammlung für die Forschung.
- • Eine neue Spinnenart wurde via Bürgerfoto auf iNaturalist entdeckt.
"Die wachsende Beteiligung an Bürgerforschungsprojekten könnte langfristig die Datengrundlage für Artenschutz und lokale Umweltplanung entscheidend verbessern."
Erster dokumentierter Wolfsangriff auf Menschen in Deutschland löst Debatte aus
- • Ein Wolf biss eine Frau in einer Hamburger Einkaufspassage – erster dokumentierter Angriff auf Menschen seit der Wiederansiedlung 1998.
- • Das Tier wurde später an der Binnenalster gefangen und in ein Wildgehege gebracht, wo es tiermedizinisch versorgt wird.
- • Experten zufolge handelt es sich wahrscheinlich um einen jungen Wolf in der Abwanderungsphase, der versehentlich ins Stadtgebiet gelangte.
"Der Vorfall verschärft die Debatte um ein effektives Wolfsmanagement und die Balance zwischen Artenschutz und Sicherheitsbedenken."
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Bundesrat ermöglicht regulierte Wolfsjagd in Deutschland
- • Wölfe dürfen unter strengen Voraussetzungen bejagt werden.
- • Jagdzeit ist von Juli bis Oktober bei zu großer Population.
- • Bei Übergriffen auf Weidetiere ist Entnahme jederzeit möglich.
"Die neuen Regelungen sollen den Schutz von Weidetieren verbessern und gleichzeitig den Wolf als Teil der Tierwelt erhalten."
Weltbiodiversitätsrat warnt: Unternehmen riskieren durch Naturzerstörung ihr eigenes Aussterben
- • Der IPBES-Bericht warnt: Unternehmen tragen trotz Abhängigkeit von Biodiversität zu deren Zerstörung bei und riskieren ihr eigenes Fortbestehen.
- • 2023 flossen 7,3 Billionen US-Dollar in naturzerstörende Aktivitäten plus 2,4 Billionen in umweltschädliche Subventionen - dem standen nur 220 Milliarden für Naturschutz gegenüber.
- • Weniger als 1% der öffentlichen Unternehmensberichte erwähnen ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt.
"Der Schutz der Biodiversität ist keine Nebensache, sondern eine Überlebensfrage für jedes Unternehmen, die klare politische Rahmenbedingungen und unternehmerische Verantwortung erfordert."
Kontroverse über neue Jagdregeln: Bundestag debattiert liberaleren Abschuss von Wölfen
- • Im deutschen Bundestag wird über eine Novelle des Bundesjagdgesetzes debattiert, die den Abschuss von Wölfen erleichtern soll.
- • Der Gesetzentwurf wurde am 17. Dezember 2025 vom Bundeskabinett beschlossen und wird nun im Bundestag beraten.
- • Die neue Gesetzesänderung reagiert auf eine EU-Neueinstufung des Wolfes von 'streng geschützt' auf 'geschützt'.
"Der Gesetzentwurf muss mehrere Lesungen im Bundestag durchlaufen und anschließend die Zustimmung des Bundesrats erhalten. Dies wird sich wahrscheinlich noch einige Zeit hinziehen."