Die USDP gewann mit großer Mehrheit alle Wahlphasen in Myanmar.
Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei etwa 55%, niedriger als in früheren Wahlen.
Das Militär hat garantierte 25% der Parlamentssitze, behält also erheblichen Einfluss.
In vielen Gebieten fanden aufgrund von Kämpfen und Widerstand keine Wahlen statt.
Suu Kyis NLD wurde aufgelöst und zahlreiche andere Parteien boykottierten die Wahl.
Die Wahlen wurden als unfrei und manipuliert von Menschenrechtsgruppen und westlichen Staaten bezeichnet.
Die USDP sicherte sich 232 Sitze im Unterhaus und 109 im Oberhaus.
3,6 Millionen Menschen wurden laut UN seit dem Militärputsch vertrieben.
ASEAN und andere internationale Akteure verweigerten die Anerkennung der Wahlen.
Ausblick
"Die politische Lage in Myanmar bleibt angespannt. Die USDP wird voraussichtlich im April die Regierung übernehmen, mit einer weiterhin starken Kontrolle des Militärs. Internationale Kritik hält an, während die politische Instabilität und Kämpfe im Land fortdauern."