Die Allianz zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) im Jemen-Konflikt ist gegen Ende 2025 zerbrochen.
Der Südliche Übergangsrat (STC), unterstützt von den VAE, startete im Dezember 2025 eine Offensive im Osten des Jemen und nahm Gebiete ein, die Saudi-Arabien kontrollierte.
Saudi-Arabien reagierte mit Luftangriffen auf die Separatisten und warf den VAE Waffenlieferungen an diese vor.
Nach den Kämpfen zogen sich die STC-Kämpfer aus eroberten Gebieten zurück. STC-Chef Aidarus al-Subaidi tauchte unter, vermutlich in den VAE, und wurde im Jemen wegen Hochverrats angeklagt.
Es wurden Hinweise auf Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den VAE bezüglich ihrer Interessen an den Häfen im südlichen Jemen veröffentlicht.
Die STC-Kontrolle über Aden und andere Gebiete wurde zwischenzeitlich aufgelöst, aber diese Auflösung wurde dementiert und Proteste erfolgten.
Die Vereinbarung mit den Emiraten zur Nutzung von Infrastruktur auf Sokotra scheint bedroht, und die Verbindungen dorthin sind unterbrochen.
Ausblick
"Die Situation im Jemen bleibt volatil, mit langfristigen geopolitischen Folgen für den Einfluss der regionalen Mächte. Die internen Spannungen zwischen den ehemaligen Verbündeten Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten dürften die instabile Lage weiter verschärfen. Die Zukunft der Region, insbesondere die Beziehungen zu Sokotra und die Rolle des STC, bleibt ungewiss."