Der Islamische Staat in der Sahelzone bekannte sich zu einem koordinierten Angriff auf den Flughafen von Niamey und die angrenzende Luftwaffenbasis.
Der Angriff begann kurz nach Mitternacht mit Motorradfahrern, die schwere Waffen und Drohnen einsetzten.
Mindestens drei Flugzeuge von Air Côte d’Ivoire und Asky wurden beschädigt.
Die Angreifer wurden von Sicherheitskräften zurückgedrängt. Dabei wurden 20 Angreifer getötet und 11 verhaftet.
Eine Munitionslagerstätte fing während des Angriffs Feuer.
General Abdourahmane Tchiani beschuldigt ohne Beweise Frankreich, Benin und die Elfenbeinküste der Unterstützung der Angreifer.
Niger hat sich aus der ECOWAS zurückgezogen und bildet zusammen mit Mali und Burkina Faso die Allianz der Sahelstaaten (AES).
Nigerien Behörden gaben an, dass ein französischer Staatsbürger unter den getöteten Angreifern war.
In Niger gab es seit dem Staatsstreich 2023 einen signifikanten Anstieg der Gewalt.
Ausblick
"Die Situation bleibt angespannt, da die Beziehungen zwischen Niger und seinen westafrikanischen Nachbarn sowie Frankreich weiter verschlechtert sind. Der Angriff verdeutlicht die Anfälligkeit der Region für jihadistische Gruppen, und es wird erwartet, dass die Gewalt und Instabilität in naher Zukunft zunehmen könnten."