Tetsuya Yamagami wurde zu lebenslanger Haft für den Mord an Shinzo Abe verurteilt.
Der Mord fand während einer Wahlkampfrede in Nara, Japan, im Juli 2022 statt.
Yamagami handelte aus Hass auf die Vereinigungskirche, die seine Familie in den Ruin trieb.
Das Urteil folgte den Forderungen der Staatsanwaltschaft, welche die Tat als 'beispiellos' bezeichnete.
Der gewaltsame Tod von Shinzo Abe führte zu verstärkten Polizeischutzmaßnahmen für hochrangige Persönlichkeiten in Japan.
Nach dem Attentat distanzierte sich die Liberaldemokratische Partei von der Vereinigungskirche, die später ihre Steuerbefreiung verlor.
Abes Großvater, Nobusuke Kishi, hatte die Vereinigungskirche in Japan eingeführt.
Eine Petition für Milde in Yamagamis Fall erhielt Unterstützung von tausenden Menschen.