Alle Artikel zu diesem Thema auf einen Blick.
Die Rohstahlproduktion in Deutschland fiel 2025 auf 34,1 Millionen Tonnen, den niedrigsten Stand seit 2009.
Die Bundesregierung plant einen subventionierten Industriestrompreis von fünf Cent pro kWh, jedoch nur für maximal 50% des jährlichen Stromverbrauchs und befristet auf drei Jahre.
Trotz der Stahlnachfragekrise steigen die Aktien der deutschen Stahlunternehmen stark.
Die EU plant, die zollfreien Importmengen für Stahl auf 18,3 Millionen Tonnen zu reduzieren, und will die Zollsätze für Mengen darüber hinaus erhöhen.
Salzgitter erhielt die Zulassung der Bundeswehr für Spezialstahl SECURE 500, was das europäische Monopol von SSAB bricht.
Thyssenkrupp erzielte durch die Abspaltung von Thyssenkrupp Marine Systems einen hohen Kursgewinn.
"Der anhaltende Rüstungsboom sowie geplante Schutzmaßnahmen der EU gegen chinesische Billigimporte könnten der deutschen Stahlindustrie langfristig eine positivere Entwicklung ermöglichen. Allerdings bleiben die Herausforderungen aufgrund der hohen Energiepreise und schwachen Nachfrage bestehen."