Afrika: Historische Malaria-Erfolge durch Impfungen – doch Finanzierung in Gefahr
Wichtige Fakten
- • Mehr als 50 Millionen Impfdosen seit 2024 in 25 Ländern verteilt.
- • Malariafälle in Burkina Faso sanken 2025 um 32%.
- • Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren um die Hälfte reduziert.
- • Seit 2000 verhinderten Maßnahmen 14 Millionen Todesfälle.
- • Gavi will weitere 50 Millionen Kinder bis 2030 impfen.
Historische Erfolge durch Malaria-Impfungen
Seit 2024 wurden in 25 afrikanischen Ländern mehr als 50 Millionen Dosen Malaria-Impfstoff verabreicht. Das meldete die Impfstoff-Allianz Gavi. In Kenia, Malawi, Ghana, Kamerun und anderen Ländern beobachteten Gesundheitsexperten einen deutlichen Rückgang schwerer Malariafälle und Krankenhauseinweisungen. In Burkina Faso, wo Impfungen und weitere Maßnahmen ausgeweitet wurden, gingen die Gesamtfälle zwischen 2024 und 2025 um 32 Prozent zurück. Noch stärker sanken die Fallzahlen bei Kindern unter fünf Jahren, die Todesfälle halbierten sich sogar.
Rettung von Kinderleben und weltweite Perspektive
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont die erste 'reale Möglichkeit', Malaria noch zu Lebzeiten zu besiegen und Millionen Kinderleben zu retten. Seit 2000 wurden einer Schätzung der WHO zufolge durch Moskitonetze, Impfungen und andere Maßnahmen rund 2,3 Milliarden Erkrankungen und 14 Millionen Todesfälle verhindert. Allerdings gefährdet die Streichung von Geldern der USA und weiterer Länder die Zukunft des Malaria-Programms. Neue Herausforderungen wie Resistenzen gegen Medikamente und die Ausbreitung der 'Anopheles stephensi'-Mücke müssen bewältigt werden.
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