Angeblicher Suizidbrief von Jeffrey Epstein von US-Gericht veröffentlicht
Wichtige Fakten
- • US-Gericht gibt mutmaßlichen Suizidbrief Epsteins frei.
- • Echtheit des undatierten, nicht signierten Schreibens ist ungeklärt.
- • Ex-Mitgefangener Tartaglione übergab Brief seinen Anwälten.
- • Brief erwähnt erfolglose Ermittlungen und die Wahl des Abschieds.
- • US-Justizministerium äußerte sich nicht zum Fund.
Gericht veröffentlicht angeblichen Suizidbrief
Ein US-Gericht hat einen handschriftlichen Brief veröffentlicht, der von dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein stammen soll. Das Dokument wurde auf Antrag der New York Times freigegeben, ein Richter bestätigte die Echtheit jedoch nicht. Der Brief enthält Sätze wie „They investigated me for months – FOUND NOTHING!!!“ und „It is a treat to be able to choose one’s time to say goodbye“. Eine unabhängige Überprüfung ist nicht möglich, das Schreiben ist weder unterschrieben noch erwähnt es Epsteins Namen. Das US-Justizministerium hat sich bislang nicht dazu geäußert.
Zellengenosse als Quelle des Fundes
Der ehemalige Zellengenosse Nicholas Tartaglione, ein verurteilter Mörder, soll das Schriftstück nach einem ersten Suizidversuch Epsteins im Juli 2019 in einer Zelle gefunden haben. Er reichte es seinen Anwälten ein, um Vorwürfe eines Angriffs auf Epstein zu entkräften. Tartaglione hatte die Existenz des Dokuments bereits 2025 in einem Podcast erwähnt. Die Staatsanwaltschaft hatte sich für die Veröffentlichung ausgesprochen.
Hintergrund der Epstein-Affäre
Jeffrey Epstein starb im August 2019 offiziell durch Suizid in New Yorker Untersuchungshaft, während er auf seinen Prozess wegen Menschenhandels wartete. Sein Tod bleibt Gegenstand zahlreicher Verschwörungstheorien. Die Freigabe dieses Dokuments ist Teil einer breiteren Offenlegung von Epstein-Akten, bei der im letzten Jahr Millionen Seiten freigegeben wurden.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.