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Politik 18.07.2026, 02:18 Aktualisiert: 18.07.2026, 10:07

AOC und progressive Verbündete unterstützen Justin Pearson bei Kongresswahl

Über tausend Menschen versammelten sich zur Unterstützung von Justin Pearson in Memphis.

Wichtige Fakten

  • Über tausend Menschen versammelten sich zur Unterstützung von Justin Pearson in Memphis.
  • Pearson wurde 2023 aus dem Repräsentantenhaus von Tennessee ausgeschlossen, dann wieder eingesetzt.
  • Die Wahlkreise wurden nach dem Callais-Urteil neu zugeschnitten, was das Stimmrecht von Minderheiten schwächt.
  • Vier tödliche Schüsse der Memphis Safe Task Force in zwei Monaten erschüttern die Stadt.

Mehr als tausend Menschen versammelten sich am Donnerstag in der New Direction Christian Church in Memphis, um den demokratischen Abgeordneten Justin Pearson bei seinem Kongresswahlkampf zu unterstützen. Angeführt wurde die Kundgebung von prominenten progressiven Stimmen wie Alexandria Ocasio-Cortez, Ayanna Pressley und Summer Lee. Sie solidarisierten sich mit Pearson, der sich nach vier tödlichen Schüssen der Memphis Safe Task Force innerhalb von zwei Monaten für Reformen einsetzt.

Pearson, der im April 2023 aus dem von Republikanern kontrollierten Repräsentantenhaus von Tennessee ausgeschlossen und später wiedereingesetzt wurde, steht nun vor einer entscheidenden Vorwahl am 6. August. Der Wahlkampf wird überschattet von einer umstrittenen Neugliederung der Kongresswahlbezirke, die nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs erfolgte und den neunten Distrikt, in dem 400.000 Schwarze leben, in drei Bezirke aufteilte, in denen Demokraten keine Mehrheit mehr haben. Redner kritisierten dies als modernen Jim Crow.

Ocasio-Cortez betonte die Dringlichkeit des Projekts und verwies auf Martin Luther King Jr. sowie Umweltprobleme durch ein xAI-Rechenzentrum. Pearson selbst rief zu Zusammenhalt auf: "Wir kämpfen, um diesen Distrikt und dieses Land besser zu machen." Die Familien der Opfer der Polizeischüsse schlossen sich ihm auf der Bühne an. Pearson tritt gegen drei Kandidaten an; sein langjähriges Ziel ist es, den langjährigen Kongressabgeordneten Steve Cohen zu ersetzen, der aufgrund der Neugliederung in den Ruhestand ging.

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