São Tomé und Príncipe wählt neuen Präsidenten: Amtsinhaber Vila Nova strebt zweite Amtszeit an
Wichtige Fakten
- • 142.000 Wähler sind registriert, 15% im Ausland.
- • Vila Nova tritt als Unabhängiger an, nach Bruch mit ADI.
- • Hauptthemen: Korruption, Inflation, Arbeitslosigkeit, Stromausfälle.
- • Verfassungskrise nach Entlassung von Premierminister Trovoada.
Wahlkampf im Zeichen von Krise
In São Tomé und Príncipe findet am Sonntag eine Präsidentschaftswahl statt. Der Amtsinhaber Carlos Vila Nova strebt eine zweite Amtszeit an, diesmal als unabhängiger Kandidat. Sein Verhältnis zur ehemaligen Partei ADI ist zerrüttet, nachdem er 2025 den Premierminister entließ. Die Wahl steht im Schatten einer Verfassungskrise und hoher Arbeitslosigkeit.
Kandidaten und Allianzen
Vier weitere Kandidaten treten an, darunter der ADI-Parlamentschef Nito D’Abreu. Die Oppositionspartei MLSTP unterstützt überraschend den Amtsinhaber. Sollte kein Kandidat über 50% erhalten, kommt es zur Stichwahl.
Herausforderungen und Bedeutung
Die Wähler fordern Maßnahmen gegen Korruption, Inflation und häufige Stromausfälle. Das Land gilt als verlässlicher westlicher Partner im Kampf gegen Piraterie. Internationale Wahlbeobachter sind vor Ort.
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