AUKUS-U-Boot-Programm: Britische Mittel „zeigen bereits Risse“
Wichtige Fakten
- • Britische Haushaltsmittel für AUKUS zeigen bereits Risse.
- • HMS Anson musste aus Australien vorzeitig abgezogen werden.
- • Großbritannien hat nur eine Werft für U-Boot-Bau.
- • AUKUS soll Australien bis 2055 rund 370 Mrd. AUD kosten.
- • Die Virginia-Klasse-Lieferung aus den USA ist gefährdet.
Britischer Untersuchungsausschuss warnt vor Finanzierungsengpässen bei AUKUS
Ein Bericht des britischen Unterhaus-Verteidigungsausschusses zeigt „Risse“ in der Finanzierung des trilateralen U-Boot-Programms AUKUS auf. Demnach habe der britische Schiffsbau jahrzehntelang unter Finanzierungslitten gelitten, und die Einsatzbereitschaft der U-Boote sei „kritisch niedrig“. Der Besuch des Atom-U-Boots HMS Anson in Australien im Februar 2026 verdeutliche die Probleme: Es musste vorzeitig abgezogen werden, als ein Krieg im Nahen Osten ausbrach.
Australien von britischer Fähigkeit zur Lieferung neuer U-Boote abhängig
Das AUKUS-Abkommen sieht vor, dass Australien bis zu acht nuklear getriebene U-Boote der SSN-Aukus-Klasse erhält. Großbritannien soll den ersten Prototyp bauen, Australien die weiteren ab den 2040er Jahren – zu Gesamtkosten von bis zu 368 Milliarden australischen Dollar bis in die 2050er Jahre. Der Ausschuss fordert mehr politischen Druck, um die notwendigen Investitionen und Prioritäten sicherzustellen.
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