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Ausbruch des Nipah-Virus in Westbengalen sorgt für Besorgnis in Asien
In Westbengalen, Indien, wurden fünf medizinische Fachkräfte mit dem Nipah-Virus infiziert.
Wichtige Fakten
- • In Westbengalen, Indien, wurden fünf medizinische Fachkräfte mit dem Nipah-Virus infiziert.
- • Das Nipah-Virus hat eine hohe Sterblichkeitsrate von 40% bis 75%.
- • Es gibt weder Impfstoffe noch zugelassene Medikamente zur Behandlung des Nipah-Virus.
- • Nepal und Thailand haben Gesundheitskontrollen an Flughäfen für Ankünfte aus Westbengalen eingeführt.
- • Der Nipah-Virus wurde erstmals 1998 in Malaysia erkannt.
Der jüngste Ausbruch des Nipah-Virus im indischen Bundesstaat Westbengalen hat mehrere asiatische Länder dazu veranlasst, ihre Gesundheitskontrollen zu verschärfen. Fünf medizinische Fachkräfte in Westbengalen wurden infiziert, wobei eine Person in kritischem Zustand ist. Etwa 110 Kontaktpersonen wurden unter Quarantäne gestellt. Das Virus besitzt eine hohe Letalität von 40% bis 75%, da es weder Impfstoffe noch zugelassene Behandlungen gibt. Nipah kann von Tieren auf Menschen übertragen werden und zeigt eine Vielzahl von Symptomen, die von Fieber bis hin zu Hirnentzündungen reichen können. Thailand und Nepal führen nun Gesundheitskontrollen für Ankünfte aus Westbengalen durch. Länder in Asien reagieren aufmerksam auf diese Bedrohung, um eine Epidemie zu verhindern.
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