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Vermeidbare Krebserkrankungen: Neue globale Analyse zeigt Chancen zur Prävention
Fast 40 Prozent aller Krebserkrankungen weltweit sind vermeidbar.
Wichtige Fakten
- • Fast 40 Prozent aller Krebserkrankungen weltweit sind vermeidbar.
- • Rauchen, Alkoholkonsum und Infektionen waren 2022 die häufigsten vermeidbaren Ursachen.
- • In Deutschland sind bei Frauen 30 % und bei Männern gut 39 % der Krebserkrankungen vermeidbar.
- • Rund 38 Prozent der Krebserkrankungen weltweit gehen auf vermeidbare Ursachen zurück.
- • Die Bekämpfung vermeidbarer Ursachen ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, die globale Krebslast zu reduzieren.
- • In Ostasien sind bei Männern 57 % der Krebsfälle vermeidbar; in Lateinamerika und der Karibik nur 28 %.
Eine aktuelle globale Studie hebt hervor, dass fast 40 Prozent der Krebserkrankungen weltweit durch vermeidbare Faktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und Infektionen verursacht werden. Speziell in Deutschland sind bei Frauen etwa 30 Prozent und bei Männern gut 39 Prozent der Krebserkrankungen vermeidbar. Diese umfassende Analyse zeigt, dass insbesondere Infektionen als Krebsursache, etwa durch Humane Papillomviren (HPV) oder das Bakterium Helicobacter pylori, eine zentrale Rolle spielen. In Europa, Australien und Nordamerika zählt Rauchen zu den dominierenden Risikofaktoren, während in Afrika und Asien Infektionen im Vordergrund stehen. Die WHO betont, dass der Ausbau präventiver Maßnahmen essenziell ist, um die Krebslast global zu reduzieren und weitere Anstiege der Krebsrate bis 2040 zu verhindern.
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