Ausgerissener Tiger bei Leipzig von Polizei erschossen
Wichtige Fakten
- • Tiger entkam und griff 72-jährigen Pfleger an.
- • Polizei erschoss das Tier zur Gefahrenabwehr.
- • Anlage von 'Tiger Queen' Carmen Zander betrieben.
- • Bürgermeister fordert Verlegung der verbliebenen Tiere.
- • Tierrechtsorganisation Peta fordert strengere Regeln.
Hintergrund des Vorfalls
Ein aus einem Privatgehege bei Leipzig entlaufener Tiger ist am Sonntag von der Polizei erschossen worden. Das Tier hatte zuvor einen 72-jährigen Pfleger schwer verletzt. Die Örtlichkeit wird der umstrittenen Tierlehrerin Carmen Zander zugeschrieben, die sich selbst als Deutschlands 'Tiger Queen' bezeichnet. Nach Angaben der Polizei ging die Notmeldung gegen 12:50 Uhr ein, die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Die Fluchtursache wird noch untersucht.
Reaktionen und Forderungen
Bürgermeister Thomas Druskat forderte die Umsiedlung der übrigen Raubkatzen und sprach von einem 'unvorstellbaren' Risiko. Anwohner äußerten sich besorgt über die Haltungsbedingungen. Die Tierrechtsorganisation Peta rief zu strengeren Regeln für Privathaltungen auf. Zanders Website bewirbt 'unvergessliche' Tiger-Streichelevents. Die BBC versucht, eine Stellungnahme von Zander zu erhalten.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.