Debatte um Steinmeier-Nachfolge: Frauen-Kandidatur rückt in den Fokus
Wichtige Fakten
- • Union und SPD wollen nach den Landtagswahlen im September beraten.
- • SPD wünscht erstmals eine Frau als Bundespräsidentin.
- • CDU-Politiker äußern sich teils offen über Kandidaten.
- • Präsidentschaftswahl ist für den 30. Januar geplant.
- • Steinmeier darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.
Debatte um die Nachfolge
Die Diskussion über die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nimmt Fahrt auf. Im Herbst wollen Union und SPD klären, wen sie vorschlagen. Die SPD fordert, dass erstmals eine Frau Staatsoberhaupt wird, während die CDU sich bislang nicht festgelegt hat.
Unionskreise äußern sich
Unionsfraktionschef Thorsten Frei sagte, die CDU habe noch keine Entscheidung getroffen. Zunächst sollten die Landtagswahlen im September abgewartet werden, um die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung zu klären. Er betonte, dass eine starke Persönlichkeit gefragt sei, die hohe Zustimmung in der Bevölkerung genießt. CSU-Politikerin Ilse Aigner wird als mögliche Kandidatin ins Gespräch gebracht.
Unterstützung für eine Frau
Mehrere Politiker von SPD, Grünen und CDU unterstützen eine Frau im Amt des Bundespräsidenten. Cem Özdemir von den Grünen sprach von einem starken Zeichen, und Silvia Breher von der CDU hob die empathische Art von Frauen hervor. Auch Hessens Ministerpräsident Boris Rhein wird als möglicher Kandidat genannt, kritisiert jedoch, dass die SPD auf eine Frau drängt.
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