Bas will Beamte in Rentenversicherung einbeziehen
Wichtige Fakten
- • Arbeitsministerin Bärbel Bas will Beamte in gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen.
- • Eine Rentenreformkommission soll noch im Juni Vorschläge vorlegen.
- • Bas offen für Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus.
- • Widerstand von Union und Interessensverbänden erwartet.
Rentenpläne der Arbeitsministerin
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas dringt auf eine Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung. Bei einer Veranstaltung der Rheinischen Post in Düsseldorf betonte die SPD-Chefin: "Wir brauchen ein gemeinsames System, wenn man eine große Reform haben will." Wenn alle einzahlen, "hätten wir mehr im Topf und der Staat muss nicht so viel zuzahlen". Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission soll noch im Juni konkrete Vorschläge zu einer Rentenreform vorlegen. Bas hofft auf ein einstimmiges Ergebnis der 13 Expertinnen und Politiker, um spätere parteiinterne Diskussionen zu vereinfachen.
Höheres Renteneintrittsalter im Gespräch
Bas zeigte sich offen für ein höheres Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus nach 2031, betonte aber die Notwendigkeit spezieller Lösungen für diejenigen, die nicht so lange arbeiten können. Eine mögliche Kopplung des Renteneintrittsalters an Beitragsjahre steht im Raum. Der Vorstoß trifft auf erheblichen Widerstand vom Koalitionspartner Union und entsprechenden Interessensverbänden, die sich bisher gegen eine Einbeziehung von Beamten gewehrt haben.
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