Berliner Waldsiedlung wird UNESCO-Welterbe
Wichtige Fakten
- • Waldsiedlung Zehlendorf in UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
- • Nominierung erweitert 'Siedlungen der Berliner Moderne' seit 2008.
- • Erbaut 1926-1932 von Bruno Taut im Bauhaus-Stil.
- • Größte Siedlung der Berliner Moderne mit bunter Fassade.
- • Renovierung nach 2008 ermöglichte erst jetzt die Aufnahme.
UNESCO-Entscheidung
Die Waldsiedlung in Berlin-Zehlendorf ist in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden. Das teilte das Welterbekomitee am Sonntag im südkoreanischen Busan mit. Die Siedlung erweitert die seit 2008 bestehende Welterbestätte "Siedlungen der Berliner Moderne", die nun insgesamt sieben Siedlungen umfasst.
Architektur und Bedeutung
Erbaut von 1926 bis 1932 unter der Planung von Bruno Taut, Hugo Häring und Otto Rudolf Salvisberg, steht die Siedlung für das Leitmotiv "Licht, Luft und Sonne". Die farbenfrohen Fassaden gaben ihr den Spitznamen "Papageiensiedlung". Einzigartig ist auch die Ladenstraße am U-Bahnhof Onkel Toms Hütte, die erstmals ein Einkaufszentrum mit einem Bahnhof verband.
Historischer Hintergrund
Ursprünglich 2008 wegen des schlechten Zustands nicht ins Welterbe aufgenommen, ermöglichten Renovierungen nun die Nachnominierung. Berlins Landeskonservator Christoph Rauhut würdigte das Engagement der Bewohner für den Erhalt der Siedlung.
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