Bill Gates sagt Rede bei KI-Gipfel in Indien ab, Kontroverse um Epstein-Verbindungen
Wichtige Fakten
- • Bill Gates sagte seine Keynote beim India AI Impact Summit in Delhi kurzfristig ab.
- • Die Absage erfolgte nach Kontroversen um Gates' Verbindungen zu Jeffrey Epstein.
- • Ankur Vora von der Gates Foundation hielt stattdessen die Rede beim Gipfel.
- • OpenAI-Chef Sam Altman forderte dringende KI-Regulierung auf dem Gipfel.
- • Indiens Premierminister Modi und Frankreichs Präsident Macron betonten KI-Demokratisierung.
Absage von Bill Gates
Bill Gates, Mitgründer von Microsoft, hat seine geplante Keynote-Rede beim India AI Impact Summit in Delhi kurzfristig abgesagt. Seine Stiftung, die Gates Foundation, erklärte, die Entscheidung sei nach sorgfältiger Überlegung getroffen worden, um den Fokus auf die Kernprioritäten des Gipfels zu legen, gab aber keine weiteren Details an. Die Absage erfolgte Stunden vor seinem geplanten Auftritt und folgte auf Medienberichte, die über seine Teilnahme spekuliert hatten.
Hintergrund der Kontroverse
Gates' Rückzug steht im Zusammenhang mit einer Kontroverse um seine Verbindungen zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, nachdem sein Name in neuen Dokumenten des US-Justizministeriums im Januar erwähnt wurde. Ein Sprecher von Gates hat die Vorwürfe in den Dateien als "absolut absurd und völlig falsch" bezeichnet, und der Milliardär äußerte Bedauern über seine Zeit mit Epstein. Gates wurde von keinem der Opfer Epsteins beschuldigt, und die Erwähnung seines Namens impliziert keine strafrechtliche Aktivität.
Auswirkungen auf den KI-Gipfel
Die Absage ist ein Rückschlag für den Gipfel, den Indien als Leuchtturmveranstaltung positioniert hat, um das Land als globales KI-Zentrum zu etablieren. Anstelle von Gates sprach Ankur Vora, Präsident der Afrika- und Indien-Büros der Gates Foundation, und betonte die fortgesetzte Verpflichtung der Stiftung zu Gesundheits- und Entwicklungszielen in Indien. Der fünftägige Gipfel umfasst politische Diskussionen, Start-up-Präsentationen und geschlossene Treffen zu KI-Governance, Infrastruktur und Innovation.
Diskussionen und Investitionen beim Gipfel
Trotz Gates' Abwesenheit kamen bedeutende Persönlichkeiten zu Wort. OpenAI-Chef Sam Altman forderte dringende KI-Regulierung und betonte, dass die Demokratisierung von KI entscheidend sei, um Zentralisierung zu vermeiden. Indiens Premierminister Narendra Modi und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unterstrichen die Notwendigkeit einer gemeinsamen, inklusiven KI-Entwicklung, insbesondere für den Globalen Süden. Zudem kündigten Unternehmen wie Google und Mukesh Ambani erhebliche Investitionen in Indiens KI-Ökosystem an, darunter ein KI-Hub in Vishakhapatnam und eine Zusage von 110 Milliarden Dollar über sieben Jahre.
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