Blut, Schweiß und Plazenta: Serien zeigen Geburten immer realistischer
Wichtige Fakten
- • Serien wie Push, The Pitt und Paradise zeigen hyperrealistische Geburten.
- • Realistische Darstellung umfasst Blut, Schweiß, Tränen und Plazenta.
- • Geburtenrate in Deutschland ist auf historischem Tiefstand.
- • Debatte entbrannt, ob zu viel übers Kinderkriegen gejammert wird.
Serien wie „Push“, „The Pitt“ und „Paradise“ zeigen Geburten so realistisch wie nie – und treffen damit einen Nerv. Statt Hollywood-Blitzgeburten sind auch die schmerzvollen Seiten des Kinderkriegens zu sehen. In „Push“, das auf ZDF läuft, spritzen Blut, Schweiß und Tränen, eine Hebamme erklärt sogar eine Darmentleerung als normal. Die Serie zeigt auch das Personal, die Gewalt im Kreißsaal und traumatische Erlebnisse.
Auch die HBO-Krankenhausserie „The Pitt“ zeigt eine Nachgeburt in Nahaufnahme – mit Komplikationen bei der stillenden Blutung. Fans diskutieren in Reddit-Foren über die realistischen Effekte. Und das Sci-Fi-Epos „Paradise“ (Disney+) zeigt eine Geburt in einem Diner, bei der die Mutter nach dem Schrei des Babys schwächer wird – die Plazenta bleibt unerwähnt, während die Botschaft deutlich wird: Die Geburt ist erst nach der Plazenta perfekt.
Die Geburtenrate in Deutschland ist 2025 so niedrig wie seit 30 Jahren nicht mehr. Debatten im Feuilleton fragen, ob zu viel übers Kinderkriegen gejammert wird. Die Hebamme Anna aus „Push“ plädiert für eine Revolution in der Geburtshilfe: Jeder könne seinen eigenen Radius nutzen, „bei jeder Frau, bei jeder Schwangerschaft, bei jeder Geburt“.
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