Brandanschlag auf Kältebus: Täter dauerhaft in Psychiatrie untergebracht
Wichtige Fakten
- • Brandanschlag auf Kältebus in Berlin-Moabit
- • Landgericht ordnet unbefristete Psychiatrie-Unterbringung an
- • Sachschaden rund 70.000 Euro
- • Täter handelte im Wahn
Urteil im Prozess um Kältebus-Anschlag
Rund acht Monate nach dem Brandanschlag auf einen Kältebus der Berliner Stadtmission hat das Landgericht Berlin die dauerhafte Unterbringung des Täters in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der 43-jährige Mann hatte am Neujahrstag 2026 in Berlin-Moabit die Motorhaube des Fahrzeugs mit Brandbeschleuniger übergossen und angezündet. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 70.000 Euro.
Schuldunfähigkeit und Sicherungsverwahrung
Das Gericht folgte einem psychiatrischen Gutachten und sah den Mann wegen einer langjährigen psychischen Erkrankung als schuldunfähig an. Der Vorsitzende Richter erklärte, die Tat sei im Wahn geschehen. Der Beschuldigte hatte die Tat gestanden und angegeben, er habe damit erreichen wollen, dass sich Polizei und Gericht mit Personen befassen, von denen er sich seit 23 Jahren verfolgt fühlt.
Maßregelvollzug und Rechtslage
Da der Mann zurzeit bereits in einer psychiatrischen Einrichtung des Maßregelvollzugs ist, bleibt er dort. Dies diene dem Schutz der Allgemeinheit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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