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Politik 22.06.2026, 10:02 Aktualisiert: 22.06.2026, 18:03

Bund steigt mit 40 Prozent bei Panzerbauer KNDS ein

Deutschland übernimmt 40 Prozent an KNDS.

Wichtige Fakten

  • Deutschland übernimmt 40 Prozent an KNDS.
  • Frankreich hält ebenfalls 40 Prozent nach Börsengang.
  • Börsengang in Frankfurt und Paris geplant.
  • KNDS stellt Leopard 2 und Artilleriesysteme her.
  • Einigung steht unter Vorbehalt des Haushaltsausschusses.

Einigung über Bundesbeteiligung an KNDS

Deutschland und Frankreich haben sich auf eine gleichberechtigte Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS geeinigt. Der Bund wird nach dem Börsengang 40 Prozent an dem Panzerbauer halten, ebenso wie Frankreich. Regierungssprecher Stefan Kornelius betonte, damit werde der langfristige Einfluss auf ein strategisch bedeutendes Unternehmen gesichert und die Produktion des Leopard 2 in Deutschland geschützt. Die geopolitische Lage, insbesondere die russische Bedrohung, mache den Ausbau der Verteidigungsindustrie erforderlich, wobei bilaterale und europäische Kooperationen gestärkt werden sollen.

Börsengang und Hintergründe

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bundestages. Jeweils zehn Prozent der Anteile aus Besitz der Familien und des französischen Staates sollen an die Börse gebracht werden. Langfristig möchte Deutschland seinen Anteil reduzieren, während Frankreich zunächst bei 40 Prozent bleiben will. KNDS entstand 2015 aus der Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und Nexter und beschäftigt über 11.000 Menschen an 34 Standorten, darunter elf in Deutschland.

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