Bundestagsdiäten steigen: Spahn hält an Erhöhung fest
Wichtige Fakten
- • Ab Juli Abgeordnetenbezüge steigen von 11.833 auf 12.330 Euro.
- • SPD und Linke fordern Verzicht aus wirtschaftlichen Gründen.
- • Unionsfraktionschef Spahn bezeichnet Mechanismus als gut funktionierend.
- • Automatische Erhöhung folgt der Lohnentwicklung seit 2014.
- • CDU-Generalsekretär Linnemann zeigte sich offen für Aussetzung.
Höhere Bezüge für Abgeordnete ab Juli
Zum 1. Juli 2026 erhalten die Bundestagsabgeordneten automatisch eine Erhöhung ihrer Diäten gemäß der Lohnentwicklung. Die monatlichen Bruttobezüge steigen von derzeit rund 11.833 Euro auf etwa 12.330 Euro. Dies geht aus einer Meldung der Tagesschau hervor.
Spahn verteidigt Automatik – SPD und Linke kritisieren
Unionsfraktionschef Jens Spahn bezeichnete den automatischen Mechanismus als gut funktionierend und sprach sich gegen ein Aussetzen aus. SPD und Linke fordern dagegen, angesichts der wirtschaftlichen Lage auf die Erhöhung zu verzichten. Die Ko-Vorsitzende der Linken, Heidi Reichinnek, kündigte an, im Falle der Erhöhung das zusätzliche Geld zu spenden.
Offene Flanke bei CDU
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte zuvor Zustellung zu einem Aussetzen erkennen lassen, forderte aber Alternativen wie eigenständige Rentenzahlungen. Bundeskanzler Scholz (SPD) und die SPD-Fraktion sind gegen die Erhöhung.
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