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Wirtschaft 30.07.2026, 00:04 Aktualisiert: 30.07.2026, 10:03

Burgerflation: Britische Bauern kämpfen trotz höherer Lebensmittelpreise

Rindfleischpreise für Verbraucher stiegen um 9%, Bauern erhielten 8% weniger.

Wichtige Fakten

  • Rindfleischpreise für Verbraucher stiegen um 9%, Bauern erhielten 8% weniger.
  • Brotpreise stiegen um 2%, während Weizenpreise für Bauern fielen.
  • Gemüsebauern erhielten 12,6% mehr, aber Treibstoff- und Düngerkosten steigen.
  • Bäcker erhöhten Preise nur um 10-20 Pence wegen gestiegener Kosten.
  • Viele Bauern arbeiten zusätzlich, um Betriebe über Wasser zu halten.

Hintergrund der "Burgerflation"

Die sogenannte "Burgerflation" beschreibt den Anstieg der Preise für Burger und Fast Food in Großbritannien. Laut Verbraucherpreisindex stiegen die Preise für Rindfleisch, Brötchen und Salat im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Doch die Landwirte profitieren nicht von dieser Entwicklung: Der landwirtschaftliche Preisindex zeigt, dass Rindfleischerzeuger im April 8% weniger für ihr Fleisch erhielten als im Vorjahreszeitraum, während Verbraucher im Mai 9% mehr zahlten.

Situation der Betriebe

Viele Höfe kämpfen mit Unsicherheit und steigenden Betriebskosten. Die Bäuerin Heather Oldfield aus Lincolnshire arbeitet zusätzlich Vollzeit, um den Hof zu finanzieren. Bäcker Phil Clayton aus York weist darauf hin, dass die höheren Ladepreise notwendig sind, um gestiegene Kosten für Miete, Löhne und Rohstoffe zu decken. Der Müller Robert Archer erhöhte die Preise für Bio-Mehl, da die Transportkosten massiv gestiegen sind. Gemüsebauer Mathew Brankley aus East Yorkshire betont, dass die zusätzlichen Erlöse durch höhere Kosten für Treibstoff und Dünger aufgefressen werden.

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