Chemieunfall in Moray vernichtet Fischbestand im Fluss Spey
Wichtige Fakten
- • Chemieunfall im Knockando Burn in Moray
- • Großes Fischsterben, Lachse und Aale betroffen
- • Sepa ermittelt Ursache der Verunreinigung
- • Fliegenfischer erwarten fünf Jahre Erholung
Ein schwerer Chemieunfall im Knockando Burn in Moray, Schottland, hat zu einem massiven Fischsterben geführt. Ähnlich wie beim Unwetter in der Vergangenheit wurden große Mengen des Stoffes Ätznatron in das Gewässer eingeleitet, das in den Fluss Spey mündet. Die schottische Umweltbehörde Sepa hat Ermittlungen aufgenommen. Betroffen ist ein etwa zwei Kilometer langer Abschnitt des Baches.
Laut Spey-Fischereibehörde ist der Lachsbestand in diesem Abschnitt komplett vernichtet. Ein Vertreter der Fischereibehörde spricht vom schlimmsten Umweltunfall in 35 Jahren. Lachse könnten sich erst nach etwa fünf Jahren wieder erholen. Bereits im Vormonat kam es zu einem ähnlichen Vorfall, bei dem Farbe in einen Zufluss des Spey gelangte.
Die Fischereibehörde zeigt sich erschüttert angesichts des vermeidbaren Unglücks. Die Chemikalien stammen vermutlich aus industriellen Prozessen. Die Austretung der Schadstoffe fällt in die Hochsaison für die Fliegenfischerei auf dem Spey.
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