Cyberangriff auf Deutsche Bahn: DDoS-Attacke legt Buchungssysteme lahm
Wichtige Fakten
- • Ein DDoS-Angriff störte Auskunfts- und Buchungssysteme der Bahn.
- • Das BSI bestätigt keine weiteren Auswirkungen oder Kundendatenverluste.
- • Die Verantwortung für den Angriff ist noch ungeklärt.
- • Solche Attacken haben seit dem Ukraine-Krieg zugenommen.
Cyberangriff auf Bahnsysteme
Am Dienstag und Mittwoch kam es bei der Deutschen Bahn zu einem Cyberangriff, der Auskunfts- und Buchungssysteme auf der Website und in der Navigator-App beeinträchtigte. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) handelte es sich um eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service), bei der Angreifer die Systeme durch Überlastung lahmlegen wollten. BSI-Präsidentin Claudia Plattner betonte, dass keine Kundendaten betroffen waren und die Situation aktuell überwunden sei, warnte jedoch vor möglichen neuen Angriffswellen.
Hintergründe und Unsicherheit
Die Verantwortung für den Angriff ist noch unklar, obwohl IT-Experten wie Jan Lemnitzer Russland als möglichen Urheber vermuten. Plattner wies darauf hin, dass solche Cyberattacken seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine zugenommen haben, doch konkrete Beweise für eine russische Beteiligung fehlen. Ziel der Angreifer sei es, ein Gefühl der Unsicherheit zu erzeugen, ohne jedoch dauerhafte Schäden zu verursachen.
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