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Das Landgericht München II hat im Prozess zum Zugunglück in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen zwei angeklagte Bahn-Mitarbeiter freigesprochen.
Beim Entgleisen eines Regionalzugs am 3. Juni 2022 starben vier Frauen und ein 13-jähriger Junge; 72 Menschen wurden teils schwer verletzt.
Die Staatsanwaltschaft hatte Bewährungsstrafen gefordert: ein Jahr für den Fahrdienstleiter, zwei Jahre für den zuständigen Bezirksleiter.
Das Gericht sah die für eine Verurteilung erforderliche Pflichtwidrigkeit nicht als nachweisbar an und verwies auf chemische Prozesse im Beton, die zu von außen nicht sichtbaren Rissen und gebrochenen Schwellen führten.
Dem Fahrdienstleiter wurde vorgeworfen, einen Hinweis eines Lokführers am Vortag nicht weitergeleitet zu haben; die Staatsanwaltschaft sprach von einem „Augenblicksversagen“.
"Der Freispruch dürfte die Debatte über Materialüberwachung, Instandhaltungsprozesse und Verantwortlichkeiten bei der Bahn weiter anheizen."
"Die Schneelage verlagert sich zunehmend nach Süddeutschland, insbesondere in den Schwarzwald und das Allgäu. In Norddeutschland beruhigt sich die Situation langsam, obwohl noch mit Frost zu rechnen ist. In Süddeutschland könnten weiter Unwetter und erhebliche Schneefälle die Situation verschärfen."