DAX trotzt Sommerflaute – US-Jobdaten im Fokus
Wichtige Fakten
- • DAX steigt leicht auf 25.110 Punkte.
- • US-Arbeitsmarktbericht für Juni mit 110.000 Stellen erwartet.
- • KNDS verschiebt Börsengang wegen schwacher Rüstungsaktien.
- • EuGH verhängt 4,1 Milliarden Euro Strafe gegen Google.
- • Fed-Chef Warsh hält an strenger Inflationsbekämpfung fest.
DAX legt leicht zu – Hoffnung auf Sommerrallye
Der DAX hat am Donnerstagmorgen leicht zugelegt und notierte zuletzt bei 25.110 Punkten, ein Plus von 0,3 Prozent. Der deutsche Leitindex hatte am Vortag die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten überschritten und schloss mit 25.040 Zählern. Marktbeobachter bleiben jedoch vorsichtig: „Zwischen Geldpolitik, Nahost-Risiken und KI-Fantasien fehlt dem DAX weiterhin der entscheidende Impuls, um den Sommerblues abzuschütteln“, warnt Analyst Timo Emden.
US-Arbeitsmarktbericht im Fokus der Anleger
Die US-Börsen zeigten sich zuletzt verhalten, der Dow-Jones-Index schloss unverändert und die Nasdaq gab um 0,7 Prozent nach. Gespannt warten Anleger nun auf den Juni-Arbeitsmarktbericht, der einen Stellenaufbau von nur 110.000 prognostiziert. Die Daten könnten die Geldpolitik der Federal Reserve beeinflussen: Fed-Chef Kevin Warsh betonte erneut, kompromisslos am Inflationsziel von zwei Prozent festzuhalten. „Läuft der Arbeitsmarkt zu heiß, drohen Zweitrundeneffekte“, warnt Marktexperte Jochen Stanzl.
KNDS verschiebt Börsengang – Google muss Rekordstrafe zahlen
Der Panzerbauer KNDS hat seinen Börsengang angesichts schwacher Rüstungsaktien vorerst auf Eis gelegt. Ein neuer Anlauf ist frühestens im September möglich. In einem weiteren bedeutenden Ereignis bestätigte der Europäische Gerichtshof eine Wettbewerbsstrafe gegen Google in Höhe von 4,1 Milliarden Euro wegen illegaler Beschränkungen bei Android-Geräten.
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