Demenzsensible Krankenhäuser: Neue Wege in der Pflege
Wichtige Fakten
- • Das Krankenhaus Königin Elisabeth in Berlin-Lichtenberg hat eine Abteilung für Demenzpatienten.
- • Personal wird speziell geschult, um besser mit Verwirrtheit umzugehen.
- • Ein Bushaltestellen-Schild im Krankenhaus erfüllt einen echten Orientierungszweck.
- • Finanzierung erfolgt derzeit nur als Projekt von AOK und Diakonie berappen.
Ein Königinnen-Hospital mit neuem Pflegeansatz
Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth in Berlin-Mitte entwickelt sich zur Leuchtturm-Einrichtung für optimale Begleitung von Demenzpatienten. Aktuell durchläuft das Mutterhaus eine intensive Spezialisierungsphase, die Themen wie akute Verwirrtheit in den Vordergrund des Klinikalltags rückt. Eine durchgängige Struktur aus festen Tagesabläufen, inklusive einem täglichen Morgenlob mit einem besonderen Kognitionsworkshop, schafft eine stabile, hochwertige Betreuungssituation für die ohnehin schon verletzlichen Klienten.
Eine kreative Einfachheit, die Vertrauen baut
In diesem ganzheitlichen Pflegekonzept entsteht ein Alltag, der Selbstbestimmtheit nachhaltig fördert. Dafür wurde eine ungewöhnliche Assemblage im Flur platziert – ein Symbol für die paradoxe Wirkkraft dieser besonderen Umgebung, speziell entwickelt, um dem Motto "gewohnte handlungen nachahmen" neue Facetten abzugewinnen. Ein intersektorales Pflegeteam interagiert dabei deutlich stärker über biografisch fundierte Fragen, was das psychiatrische und psychotherapeutische Gesamtvorgehen beständig unterstützt.
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