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Wirtschaft 20.05.2026, 11:42

Deutsche Imker leiden unter Billigimporten und gepanschtem Honig

Billige Importe drücken die Honigpreise im Handel massiv.

Wichtige Fakten

  • Billige Importe drücken die Honigpreise im Handel massiv.
  • Etwa 70% des Honigs in Deutschland stammen aus Importen.
  • Panscher mischen Honig mit billigen Zuckersirupen.
  • Viele Berufsimker stehen vor dem Ruin.
  • Hochwertiger Honig ist an Siegeln und Herkunft erkennbar.

Probleme durch Billigimporte

Billige Importe und gepanschter Honig setzen deutsche Imker unter Druck. Während junge Menschen die Imkerei für sich entdecken, kämpfen Berufsimker ums Überleben.

Jungimker von Beckensteins Weg

Simon Opitz, 17 Jahre alt aus Euskirchen, ist seit sechs Jahren leidenschaftlicher Imker und inzwischen Bienensachverständiger. „Die Arbeit bei den Bienen hilft mir, zur Ruhe zu kommen“, sagt er. Er hat gelernt, dass jede Honigsorte ihren eigenen Charakter hat und dass das Produkt Bienenhonig durch gepanschte Importware gefährdet werde.

Die Lage der Berufsimker

Michael Bartel vom Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerverbund warnt: Viele Betroffene stehen vor dem Ruin, denn die Preise für handwerklich hergestellten Honig können mit Dumpingangeboten aus dem Ausland nicht mithalten. „Wir empfehlen den Direktkauf beim Imker oder Produkte mit Herkunftssiegel“, so Bartel.

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