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Wissen 08.02.2026, 08:38 Aktualisiert: 08.02.2026, 18:04

Neue Erkenntnisse: Wie Träume Probleme lösen können

20 Probanden nahmen an der Studie von Karen Konkoly teil.

Wichtige Fakten

  • 20 Probanden nahmen an der Studie von Karen Konkoly teil.
  • Luzides Träumen ermöglicht den bewussten Einfluss auf Trauminhalte.
  • 12 der 20 Personen träumten häufiger von Rätseln mit gehörten Tönen.
  • Gezielte Träumer lösten doppelt so viele Rätsel.
  • Die Studie ist aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl nicht repräsentativ.
  • Nicht-luzide Träume trugen in Einzelfällen zur Problemlösung bei.
  • Interessante Erkenntnis: Die Teilnehmer lösten häufiger Rätsel, wenn sie sich später nicht an ihre Träume erinnerten.
Eine neue Studie unter der Leitung von Karen Konkoly untersuchte den Einfluss von Träumen auf die Problemlösungsfähigkeit durch gezieltes 'Dream Engineering'. 20 Teilnehmer erhielten vor dem Schlafen Problemlösungsaufgaben und wurden mit spezifischen Tonfolgen unterstützt, um die Trauminhalte zu beeinflussen. Die Ergebnisse zeigten, dass zwölf der Probanden häufiger von Rätseln träumten, zu denen sie passende Signaltöne hörten, was ihre Lösungsrate erhöhte. Luzides Träumen, bei dem die Teilnehmenden sich ihrer Träume bewusst sind und diese steuern können, erwies sich als besonders effektiv. Einige Teilnehmer, die sich nicht an ihre luziden Träume erinnerten, lösten Rätsel mit hoher Wahrscheinlichkeit, was die Forscher besonders faszinierte. Die Untersuchung liefert Hinweise, dass gezieltes Träumen den Problemlösungsprozess unterstützen kann, jedoch bleibt die Aussagekraft begrenzt. Folgestudien mit größeren Stichproben sind notwendig, um die genaue Rolle und das Potenzial von Träumen bei der kognitiven Verarbeitung besser zu verstehen.

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