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Wirtschaft 23.07.2026, 08:24 Aktualisiert: 23.07.2026, 10:03

EasyJet-Gewinn bricht um 70 Prozent ein: Treibstoffkosten und Iran-Konflikt belasten

EasyJet-Gewinn sank um 70% auf £85 Mio. (April-Juni).

Wichtige Fakten

  • EasyJet-Gewinn sank um 70% auf £85 Mio. (April-Juni).
  • Treibstoffkosten stiegen um £105 Mio. nach Iran-Konflikt.
  • US-Firmen Castlelake und Apollo bieten um EasyJet.
  • EU prüft Verschärfung der Fluggesellschafts-Eigentumsregeln.
  • Ryanair verzeichnet 34% Gewinnrückgang wegen Treibstoffkosten.

EasyJet meldet massiven Gewinneinbruch

Die britische Billigfluggesellschaft EasyJet verzeichnete im zweiten Quartal 2026 einen Gewinnrückgang von 70 Prozent auf 85 Millionen Pfund. Grund sind explodierende Treibstoffkosten infolge des Iran-Konflikts, die den Gewinn um 105 Millionen Pfund schmälerten. Zeitgleich laufen zwei Übernahmeangebote US-amerikanischer Investitionsfirmen: Castlelake bietet 5,5 Milliarden, Apollo Global Management 5,7 Milliarden Pfund. Eine mögliche EU-Verschärfung der Eigentumsregeln könnte die Deals jedoch gefährden.

Branchentrend und Konkurrenz

EasyJet betont, dass die Kundenbuchungen sich erholten, jedoch weiterhin kurzfristig erfolgen. Auch der Konkurrent Ryanair meldete einen Gewinnrückgang von 34 Prozent auf 538 Millionen Euro aufgrund gestiegener Treibstoffkosten. Anleger reagierten positiv: EasyJet-Aktien stiegen um fünf Prozent, erholten sich aber nur teilweise von einem früheren Zehn-Prozent-Einbruch nach Bekanntwerden der EU-Überprüfung.

EU-Regulierung und Übernahme-Herausforderungen

EU-Vorschriften verlangen eine 51-prozentige Eigentümerschaft aus der EU. Während Castlelake EU-Bürger als Co-Investoren benannte, fehlt eine entsprechende Erklärung von Apollo. Analysten warnen, der Übernahmekampf zwischen den US-Private-Equity-Firmen könne vom Geschäft ablenken.

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