Ebola-Ausbruch im Osten der DR Kongo: Zahl der Toten steigt
Wichtige Fakten
- • Zahl der Ebola-Toten im Osten der DR Kongo steigt.
- • Seltene Ebola-Variante ohne zugelassenen Impfstoff.
- • Betroffene Region Ituri schwer zugänglich.
- • WHO hat Hilfsgüter und 500.000 Dollar freigegeben.
- • Erster Ebola-Fall im Nachbarland Uganda bestätigt.
Alarm im Osten der DR Kongo
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind die Menschen in Alarmbereitschaft. Die Zahl der Ebola-Toten steigt, und der Ausbruch ist besonders gefährlich, weil die betroffene Region Ituri nur schwer zu erreichen ist. Es gibt keinen zugelassenen Impfstoff für die nachgewiesene seltene Ebola-Variante.
Sorgen der Bevölkerung
In Bunia berichten Einwohner wie Motorrad-Taxi-Fahrer Jean Marc Asimwe von täglichen Todesfällen und großer Angst vor der Krankheit. Die Region ist von dichtem Regenwald und fehlendem Straßennetz geprägt, was die genaue Erfassung von Infektionen erschwert.
Internationale Hilfe
Die Weltgesundheitsorganisation unterstützt die örtlichen Behörden, hat medizinische Hilfsgüter und 500.000 US-Dollar bereitgestellt. Der Ausbruch könnte sich durch den regen Grenzverkehr in das benachbarte Uganda ausbreiten, wo bereits ein erster Fall gemeldet wurde.
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