Ebola-Patient in Frankfurter Uniklinik eingetroffen
Wichtige Fakten
- • Ebola-Patient in Frankfurter Uniklinik angekommen.
- • Patient ist stabil, Krankheit nicht fortgeschritten.
- • Bundibugyo-Virus: kein Impfstoff oder Therapie verfügbar.
- • Keine Gefahr für Bevölkerung oder Personal.
- • Zweiter infizierter US-Bürger zur Behandlung in Deutschland.
Einweisung und Zustand
Ein mit Ebola infizierter US-Amerikaner ist in der Nacht nach Frankfurt geflogen und in der Uniklinik aufgenommen worden. Der Patient sei stabil, teilt die Klinik mit. Nach Auskunft von Stationsleiter Timo Wolf sind die Symptome typisch für Ebola, die Krankheit sei seit Ankunft nicht fortgeschritten. Ein US-Amerikaner war bereits im Mai in der Berliner Charité behandelt worden.
Hintergrund und Risiko
Der US-Bürger arbeitete für eine humanitäre Organisation in der Demokratischen Republik Kongo. Dort wurde das seltene Bundibugyo-Virus nachgewiesen. Dagegen gibt es weder Impfstoff noch spezielle Therapie. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr, betont Klinikdirektor Jürgen Graf; die Sonderisolierstation biete höchste Sicherheitsstufen. Der Transport erfolgte per Spezialflugzeug.
Vorheriger Fall und EU-Warnung
Ende Juni wurde das Virus erstmals in Europa bei einem französischen Arzt nachgewiesen, der unverzüglich isoliert wurde und nach negativen Tests das Krankenhaus verlassen konnte. Anfang Juli wurde auch der in der Charité behandelte US-Arzt entlassen.
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