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Politik 30.05.2026, 21:30 Aktualisiert: 30.05.2026, 23:02

Ehemaliger M&S-Chef soll Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen

Rund eine Million Briten zwischen 16 und 24 sind weder in Arbeit noch Ausbildung.

Wichtige Fakten

  • Rund eine Million Briten zwischen 16 und 24 sind weder in Arbeit noch Ausbildung.
  • Marc Bolland wurde als Regierungsberater für Beschäftigung von Jugendlichen eingesetzt.
  • Der Anteil der Neets könnte bis 2030 auf 1,25 Millionen steigen.
  • Sechs von zehn Neets hatten noch nie einen Job.
  • Die Wirtschaftskosten der Krise werden auf 125 Milliarden Pfund geschätzt.

Hintergrund der Krise

Die britische Regierung hat den ehemaligen Marks-&-Spencer-Chef Marc Bolland zum Berater ernannt, um die wachsende Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Etwa eine Million 16- bis 24-Jährige – jeder Achte – sind nicht in Bildung, Beschäftigung oder Ausbildung (Neets). Ein Bericht von Alan Milburn warnt, dass diese Zahl ohne Eingreifen bis 2030 auf 1,25 Millionen steigen könnte. Laut Bericht haben sechs von zehn Jugendlichen dieser Gruppe noch nie gearbeitet, verglichen mit vier von zehn im Jahr 2005. Die wirtschaftlichen Kosten werden auf 125 Milliarden Pfund geschätzt.

Bollands Rolle und Hintergrund

Bolland, der auch Morrisons und Heineken führte, wird als leitender nicht geschäftsführender Direktor im Ministerium für Arbeit und Rente tätig. Er gründete die Charity "Movement to Work", die bereits über 200.000 benachteiligte Jugendliche vermittelt hat. Seine Aufgabe umfasst die Einberufung eines Gipfels von Unternehmensführern und die Beratung von Arbeitsminister Pat McFadden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung behinderter Jugendlicher. Die Regierung kündigte an, dass große Unternehmen in den nächsten drei Jahren 300.000 Praktika und Ausbildungsplätze schaffen werden.

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