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Zahl an Einbürgerungsanträgen von US-Juden in Deutschland steigt stark an
Die Einbürgerungsanträge von Juden aus den USA nach Deutschland nehmen stark zu.
Wichtige Fakten
- • Die Einbürgerungsanträge von Juden aus den USA nach Deutschland nehmen stark zu.
- • Im Jahr 2025 wurden 1.771 Anträge beim deutschen Generalkonsulat in New York gestellt.
- • Das modernisierte Staatsangehörigkeitsrecht ermöglicht es US-Amerikanern, ihren Pass zu behalten.
- • Antisemitische Angriffe in den USA tragen zu diesem Anstieg bei.
- • Im Januar 2026 wurden 81 Menschen jüdischer Abstammung in New York eingebürgert.
Die Zahl der US-amerikanischen Juden, die einen Einbürgerungsantrag in Deutschland stellen, hat einen neuen Höchststand erreicht. Dies steht im Zusammenhang mit dem politischen Klima in den USA und antisemitischen Angriffen, welche 2024 beinahe 70 Prozent der Hassverbrechen aufgrund der Religionszugehörigkeit ausmachten. Während einer Einbürgerungszeremonie in New York am 27. Januar 2026 erhielten 81 neue deutsche Staatsbürger ihre Urkunde. Viele sehen in der deutschen Staatsbürgerschaft eine Art 'Plan B' und profitieren von den Vorteilen der doppelten Staatsangehörigkeit. Historische und familiäre Verbindungen sowie das modernisierte Staatsangehörigkeitsrecht, das den Erhalt des US-amerikanischen Passes erleichtert, tragen zur Entscheidung bei. Prominente Einbürgerungsanwärter wie Linda Simon betonen die symbolische Entschuldigung Deutschlands gegenüber Nachkommen von NS-Verfolgten.
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