Epsteins Schattenreich: Systematische Kontrolle über erwachsene Opfer
Wichtige Fakten
- • Epstein hatte etwa ein Dutzend Assistentinnen gleichzeitig.
- • Opfer rekrutierte er oft mit Versprechungen von Modelkarrieren.
- • Er kontrollierte Finanzen, soziales Umfeld und Körper der Frauen.
- • Assistentinnen mussten ihn schriftlich in Dankesbriefen loben.
- • Epstein ließ eine Tätowierung gewaltsam entfernen, um Narben zu hinterlassen.
Hintergrund
Die ehemalige Assistentin Anya (Pseudonym) schildert detailliert, wie Jeffrey Epstein erwachsene Frauen rekrutierte und über Jahre hinweg missbrauchte. Epstein, der 2019 während laufender Ermittlungen wegen Kinderhandels starb, habe sein Netzwerk selbst mit einem Kult verglichen. Betroffen waren etwa ein Dutzend Frauen gleichzeitig, meist aus Russland oder Osteuropa.
Methoden
Laut Anya spielte Epstein ein komplexes Grooming-Spiel: Er gab vor, Karrierechancen zu bieten, isolierte die Frauen, überwachte ihre Kommunikation und demütigte sie psychisch. Er kontrollierte ihren Körper, ließ eine Tätowierung operativ entfernen, und verpflichtete die Assistentinnen zu Dankesbriefen. Auch pitted er sie gegeneinander aus. Sarah Kellen, eine ehemalige Assistentin, erklärte vor dem US-Kongress ähnliche Mechanismen.
Auswege
Anya flüchtete schließlich 2019, als Epstein starb und sein Bruder Mark sie aus der Wohnung warf. Sie erhielt später Entschädigung aus dem Opferfonds. Menschenrechtsorganisationen fordern mehr Schutz erwachsener Opfer vor systematischer Kontrolle.
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