Erdbebenkatastrophe in Venezuela: Fast 3.000 Tote bestätigt
Wichtige Fakten
- • Mindestens 2.954 Tote und 16.592 Verletzte.
- • 190 Gebäude stürzten ein, 856 wurden stark beschädigt.
- • 942 Nachbeben registriert seit 24. Juni.
- • Rettungskräfte suchen trotz geringer Überlebenschancen weiter.
- • Kritik an Regierung wegen Schwerfälligkeit und Ineffizienz.
Katastrophe in Venezuela
Die Zahl der Todesopfer nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist auf 2.954 gestiegen, weitere 16.592 Menschen wurden verletzt. Insgesamt stürzten 190 Gebäude ein, 856 wurden schwer beschädigt. Mehr als 16.000 Menschen verloren ihr Zuhause. Seit den zwei Beben der Stärke 7,2 und 7,5 am 24. Juni gab es 942 Nachbeben. Die US-Erdbebenwarte USGS schätzt, dass bis zu 10.000 Menschen ums Leben gekommen sein könnten.
Die Rettungsarbeiten dauern an: Erst am Donnerstag konnte ein Mann aus den Trümmern eines Einkaufszentrums geborgen werden. Allerdings steht die Übergangsregierung von Präsidentin Delcy Rodríguez in der Kritik: Helfer und Überlebende werfen den Behörden Schwerfälligkeit und Ineffizienz vor. Schweres Gerät fehle, und die Rettung werde maßgeblich von Zivilisten und ausländischen Helfern getragen.
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