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Gesellschaft 20.04.2026, 05:05 Aktualisiert: 20.04.2026, 18:57

Erneuter Sicherheitsvorfall in Travelodge: Fremder betritt Hotelzimmer

Eine Frau und ihr Ehemann wurden in einem Travelodge in Lincoln von einem Fremden im Zimmer überrascht.

Wichtige Fakten

  • Eine Frau und ihr Ehemann wurden in einem Travelodge in Lincoln von einem Fremden im Zimmer überrascht.
  • Travelodge entschuldigte sich und kündigte Nachschulungen für das Personal an.
  • Der Vorfall ereignete sich kurz nach einem ähnlichen Fall mit sexueller Belästigung in Maidenhead.
  • Die Kette hatte im März Änderungen an der Schlüsselkartenpolitik angekündigt.
  • Ein unabhängiger Review soll Verfahren und Training stärken.

Zugang durch Fremden

Eine Frau aus Leeds berichtete, dass ein Fremder am 8. April in ihr Zimmer im Travelodge in Lincoln eindrang, nachdem das Personal ihm eine Schlüsselkarte ausgehändigt hatte. Chris Adamson und ihr Ehemann waren gerade dabei, sich für den Abend fertig zu machen, als der Mann mit seinem Koffer eintrat. Der Vorfall verunsicherte das Paar erheblich, zumal es nur Tage zuvor eine Ankündigung der Hotelkette zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen gab.

Reaktion des Hotels

Travelodge entschuldigte sich für den Vorfall und erklärte, dass ein Systemfehler dazu führte: Nach einer Reparatur im Zimmer der Adamsons wurde ein Raumwechsel im System nicht korrekt aktualisiert, was zur falschen Ausgabe einer Schlüsselkarte an einen anderen Gast führte. Die Kette kündigte an, das Personal in Zimmer-Sicherheit und Check-in-Prozeduren nachzuschulen und einen unabhängigen Review durchzuführen, um solche Fehler zukünftig zu vermeiden.

Hintergrund und Branchenprobleme

Der Vorfall in Lincoln folgt auf einen ähnlichen Fall in Maidenhead, bei dem ein Mann zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, nachdem er mit einer Schlüsselkarte in ein Zimmer eindrang und eine Frau sexuell belästigte. Seither haben sich Dutzende Menschen mit Berichten über Sicherheitslücken in britischen Hotels, einschließlich Travelodge, gemeldet. Die CEO Jo Boydell hatte Ende März versprochen, die Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern, doch dieser jüngste Vorfall wirft Fragen zur Umsetzung auf.

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