Gelsenkirchener Sparkasse im Fokus nach spektakulärem Diebstahl
- • Einbrecher brachen über 3.000 Schließfächer der Sparkasse in Gelsenkirchen auf.
- • Der Diebstahl könnte einen Wert von über 100 Millionen Euro haben.
- • Kunden fordern Schadensersatz von der Sparkasse.
"Die rechtlichen Klärungen könnten Auswirkungen auf zukünftige Sicherheitsstandards von Banken haben."
Bundestag verabschiedet Kritis-Dachgesetz mit neuen Sicherheitsanforderungen
- • Das Kritis-Dachgesetz verpflichtet Unternehmen in kritischen Sektoren zu besseren Schutzmaßnahmen.
- • Betreiber müssen ihre Anlagen registrieren und regelmäßig Risikoanalysen sowie Resilienzpläne erstellen.
- • Das Gesetz setzt die EU-CER-Richtlinie in nationales Recht um.
"Das Gesetz bietet einen einheitlichen Rahmen für den physischen Schutz kritischer Infrastruktur und könnte nach weiteren Evaluierungen und politischem Druck angepasst werden. Bisherige Kritikpunkte müssen weiterhin beachtet werden, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung auf Landesebene."
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Klöckner fordert erweiterte Sicherheitsmaßnahmen und klare rechtliche Grundlagen für den Bundestag
- • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner plant die Verwendung von Informationen des Verfassungsschutzes für die Sicherheitsüberprüfung von Mitarbeitern des Bundestages.
- • Die Maßnahmen finden breite Unterstützung bei den meisten Parteien, außer bei der AfD, die sich benachteiligt fühlt.
- • In der aktuellen Wahlperiode wurden bisher sieben Hausausweise für AfD-nahe Mitarbeiter verweigert.
"Die Bundestagspräsidentin setzt sich für eine verstärkte Sicherheit und rechtliche Klarstellungen im Bundestag ein, was auf breite Unterstützung stößt, jedoch Spannungen mit der AfD hervorruft. Die Debatte über die Nutzung von Verfassungsschutzinformationen könnte weiterhin für politische Auseinandersetzungen sorgen."
Koalition und Verteidigungsminister Pistorius fordern besseren Schutz der kritischen Infrastruktur
- • Verteidigungsminister Boris Pistorius fordert Unternehmen auf, sich gegen Bedrohungen zu wappnen.
- • Bundeskanzler Friedrich Merz fordert besseren Schutz der kritischen Infrastruktur wie Stromnetze.
- • Ein Stromausfall in Berlin zeigte die Anfälligkeit kritischer Infrastruktur.
"Das Jahr 2026 wird von der deutschen Koalition als entscheidend für die Stärkung der Resilienz und Souveränität betrachtet. Schutzmaßnahmen gegen äußere Bedrohungen und strukturelle Reformen stehen an der Spitze der Agenda."
Freilassung nach Brand in Crans-Montana: Große Empörung in Italien
- • Der Besitzer der Bar 'Le Constellation' in Crans-Montana wurde unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen.
- • Bei dem Brand in der Silvesternacht kamen 40 Menschen ums Leben, darunter sechs italienische Teenager.
- • Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kritisiert die Freilassung scharf und verlangt Rechenschaft von den Schweizer Behörden.
"Der diplomatische Druck auf die Schweiz könnte zunehmen, um Gerechtigkeit für die Opfer zu erlangen."
Strafrecht gegen heimliches Filmen in Saunen
- • Justizministerin Stefanie Hubig will heimliches Filmen und Fotografieren in öffentlichen Saunen und Spas strafbar machen.
- • Der Vorschlag soll eine bestehende Schutzlücke im Bereich des digitalen Voyeurismus schließen.
- • Unterstützung kommt von Bundesfrauenministerin Karin Prien (CDU) und mehreren Bundesländern, darunter Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
"Eine Gesetzesänderung könnte den Schutz der Privatsphäre in öffentlichen Saunen und Spas erheblich verbessern."
Erneute Hai-Angriffe in New South Wales: Vorsicht an den Stränden
- • Im Bundesstaat New South Wales, Australien, wurden innerhalb von 48 Stunden vier Hai-Angriffe gemeldet.
- • Ein Surfer wurde am Point Plomer nur leicht verletzt und konnte das Krankenhaus wieder verlassen.
- • Ein zwölfjähriger Junge wurde in der Nähe von Shark Beach in Sydney schwer verletzt und verlor beide Beine.
"Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht beim Baden und Surfen an den Stränden von New South Wales, insbesondere nach starken Regenfällen, die das Wasser trüben. Verstärkte Schutzmaßnahmen wie elektronische 'Drumlines' und Drohnenüberwachung sollen weiterhelfen, zusätzliche Vorfälle zu verhindern."
Japan: Tepco verschiebt Neustart von Reaktor 6 in Kashiwazaki-Kariwa – Widerstand in Niigata hält an
- • Das Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa in der Präfektur Niigata ist mit sieben Reaktoren und insgesamt 8,2 Gigawatt Leistung das größte Atomkraftwerk der Welt und erstreckt sich über rund 4,2 Quadratkilometer.
- • Seit 2012 erzeugt die Anlage keinen Strom mehr; die Abschaltungen erfolgten im Zuge der Reaktorstillstände nach der Fukushima-Katastrophe 2011.
- • Betreiber ist Tokyo Electric Power (Tepco), das auch für Fukushima Daiichi verantwortlich war.
"Kurzfristig dürfte Tepco am Neustart „in den nächsten Tagen“ festhalten, sofern die technische Störung vollständig geklärt ist. Politisch bleibt der Schritt jedoch heikel: Der anhaltende lokale Widerstand, Sicherheits- und Evakuierungsbedenken sowie neue Vertrauensfragen (u. a. Vorwürfe zu gefälschten seismischen Daten bei Hamaoka) könnten Genehmigungs- und Akzeptanzprozesse weiter belasten und die Rückkehr Japans zur Kernenergie verlangsamen."
Streit um Chinas „Mega-Botschaft“ in London: Entscheidung in dieser Woche erwartet – Sicherheitsbedenken und Proteste halten an
- • China plant im Royal Mint Court in zentraler Lage nahe Tower Bridge, Tower of London und der City of London einen großen Botschaftskomplex.
- • Das Gelände umfasst rund 20.000 Quadratmeter; im Untergeschoss sollen rund 200 Räume liegen, teils ist von 208 Räumen die Rede.
- • Am Wochenende demonstrierten erneut Hunderte Menschen gegen das Projekt, darunter auch aus Hongkong geflüchtete Aktivisten.
"Die Genehmigung gilt weiterhin als wahrscheinlich und könnte die Beziehungen vor einer erwarteten China-Reise von Premier Starmer Ende Januar entspannen. Unabhängig vom Entscheid ist mit anhaltenden Protesten und einer möglichen juristischen Anfechtung durch Anwohner und Diaspora-Gruppen zu rechnen; zudem dürfte das Thema angesichts von Sicherheitsbedenken und der Nähe zu kritischer Infrastruktur politisch weiter umkämpft bleiben."
Mehr digitale Helfer sollen Lawinenrisiken besser einschätzbar machen – Experten warnen dennoch: Schulung und Umkehren bleiben entscheidend
- • Statistiken zeigen laut Fachleuten, dass es heute weniger Lawinenopfer gibt als noch vor 20 Jahren; unter anderem, weil Warnungen genauer und detaillierter geworden sind.
- • Der kostenfreie amtliche Lawinenlagebericht wird täglich gegen 17 Uhr veröffentlicht, ist länderübergreifend online verfügbar und liefert eine Prognose für den Folgetag (u. a. basierend auf Schneedeckenanalysen und Wetterdaten).
- • Lawinenprognosen beruhen auf Computermodellen; laut Lawinenwarndienst Tirol wurden insbesondere Schneedeckenmodelle und die Vorhersage von Neuschneemengen in den vergangenen Jahren deutlich verbessert.
"Digitale Angebote und verbesserte Modelle dürften die Tourenplanung weiter erleichtern und Entscheidungen unterstützen, ersetzen aber keine Ausbildung und situative Einschätzung im Gelände. Mit häufiger auftretenden Wetterextremen und Regenereignissen in hohen Lagen könnte die Komplexität der Lawinenlage weiter steigen – damit wächst die Bedeutung von Schulung, korrekter Interpretation der Prognosen und konservativen Entscheidungen."
Crans-Montana: Kanton zahlt 10.000 Franken Soforthilfe – Ermittlungen bringen neue Vorwürfe und Haft-/Reisebeschränkungen
- • Der Kanton Wallis zahlt den Opfern und Hinterbliebenen der Brandkatastrophe in Crans-Montana eine Soforthilfe von je 10.000 Schweizer Franken (ca. 10.740 Euro).
- • Die Zahl der Toten bleibt bei 40; 116 Personen wurden in Krankenhäusern behandelt, rund 80 davon weiterhin schwerverletzt.
- • Betroffene sollen direkt vom Kanton kontaktiert werden, um die Auszahlung zu regeln.
"Die strafrechtlichen Ermittlungen und die laufenden Voruntersuchungen dürften in den kommenden Wochen und Monaten neue Erkenntnisse zu Verantwortlichkeiten, Sicherheitsmängeln und möglichen Pflichtverletzungen liefern. Mögliche Folgen sind Anklagen, längere Haftanordnungen oder Hausarrest/Reisebeschränkungen für Beteiligte sowie zivilrechtliche Klagen gegen Betreiber und Versicherungen. Die Stiftung und die Modalitäten zur Verteilung von Spenden sollen konkretisiert werden; es ist zudem mit verschärften landes- bzw. kantonalen Sicherheitsprüfungen in Veranstaltungsstätten zu rechnen. Die Auszahlung der angekündigten Soforthilfe soll zeitnah erfolgen, bietet jedoch nur eine erste Unterstützung; weitere finanzielle Hilfen durch die Stiftung oder mögliche Entschädigungen könnten folgen."
Krisengespräch bringt nur Arbeitsgruppe — Europa verstärkt symbolisch Präsenz in Grönland
- • Das Krisentreffen in Washington zwischen Dänemark, Grönland und den USA brachte keine Einigung; vereinbart wurde lediglich die Einrichtung einer hochrangigen Arbeitsgruppe zur weiteren Beratung über die Zukunft Grönlands.
- • Dänemark und Grönland lehnen eine Übernahme oder einen Verkauf an die USA ab; US‑Präsident Donald Trump beharrt dennoch auf seinen Anspruchsbekundungen und schliesst eine gewaltsame Option nicht kategorisch aus.
- • Mehrere europäische NATO‑Partner entsenden unter dänischer Leitung Erkundungseinheiten nach Grönland (teils als 'Operation Arctic Endurance' bezeichnet). Beteiligte Staaten sind Frankreich, Deutschland, Schweden, Norwegen, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Finnland (Finnland schickt Liaison‑Offiziere).
"Kurzfristig ist mit einer Fortsetzung der Erkundungs‑ und Übungseinsätze sowie intensiven diplomatischen Gesprächen innerhalb der neu eingerichteten Arbeitsgruppe zu rechnen. Die europäische Präsenz in der Arktis dürfte symbolisch verstärkt und punktuell ausgeweitet werden, um Trumps Forderungen zu begegnen und transatlantische Unsicherheiten zu dämpfen. Ein militärisches Eingreifen der USA gilt nach Einschätzung mehrerer NATO‑Vertreter als unwahrscheinlich, bleibt aber ein strategisches Risiko: eine Zwangsaktion gegen ein NATO‑Mitglied würde das Bündnis in eine schwerwiegende Krise stürzen. Innenpolitische Debatten und Proteste in Dänemark und Grönland werden weiterhin die Entscheidungen begleiten."
Berlin: Fortschritte und Herausforderungen nach dem Stromnetzanschlag
- • Ein mutmaßlich linksextremistischer Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin-Zehlendorf führte zum längsten Blackout der Berliner Nachkriegsgeschichte.
- • Der Stromausfall betraf rund 100.000 Haushalte und dauerte bis zu fünf Tage.
- • Der Berliner Senat hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um Verbesserungsvorschläge für die Widerstandsfähigkeit der Stadt zu erarbeiten.
"Der Senat arbeitet an einer Liste, die zeigt, welche Lehren aus dem Anschlag gezogen werden können. Die Sicherheit des Stromnetzes wird weiter gestärkt und die Polizei ist verstärkt im Einsatz, um die Infrastruktur zu schützen. Der Bundestag befasst sich mit den Vorkommnissen, die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen."
Sicherheitsdebatte im Bundestag: Zugangsbeschränkungen für AfD-Mitarbeiter
- • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner fordert strengere Zugangskontrollen für Mitarbeiter von Abgeordneten, um die Sicherheit des Bundestages zu gewährleisten.
- • In der aktuellen Wahlperiode wurden sieben Hausausweise an Mitarbeiter von AfD-Abgeordneten verwehrt.
- • Julia Klöckner schlägt ein Gesetz für die Bundestagspolizei vor und fordert Änderungen am Abgeordnetengesetz, um Verfassungsfeinden den Zugang zu untersagen.
"Der Vorschlag von Klöckner könnte die Debatte über Sicherheit im Parlament und den Umgang mit extremistischen Tendenzen weiter anheizen."
Müllberg in Cebu City eingestürzt: Rettungsmaßnahmen und Herausforderungen
- • Ein Müllberg ist nach heftigem Regen in der Stadt Cebu City auf den Philippinen eingestürzt, was zu mindestens einem Todesopfer führte.
- • 67 Menschen konnten aus den Trümmern gerettet werden, während 34 weitere immer noch vermisst werden.
- • Die Mülllawine hat mehrere umliegende Wohnhäuser begraben.
"Die Behörden müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Deponien zu verbessern und zukünftige Katastrophen zu verhindern. Die Unterstützung der lokalen Regierung für die betroffenen Familien ist ein wichtiger Schritt."
Brand in Crans-Montana: Fragen zur politischen Verantwortung in der Schweiz
- • Der Brand in der Bar 'Le Constellation' in Crans-Montana forderte 40 Todesopfer.
- • Die Bar wurde seit 2019 nicht mehr brandschutztechnisch überprüft.
- • In Crans-Montana wurden von 128 Bars und Restaurants nur 40 in 2025 inspiziert.
"Die Untersuchungen werden fortgesetzt, wobei die Verantwortung der lokalen Regierung ein zentrales Thema sein wird. Eine Reform der Brandschutzkontrollen wird diskutiert."
Ermittlungen und Misstrauen nach Brand in Crans-Montana
- • In der Bar 'Le Constellation' in Crans-Montana ereignete sich an Silvester ein verheerender Brand, bei dem 40 Menschen ums Leben kamen und 116 verletzt wurden.
- • Die Bar wurde seit 2019 nicht mehr sicherheitsgeprüft, obwohl dies jährlich geschehen sollte.
- • Der Bürgermeister von Crans-Montana, Nicolas Feraud, bestätigte, dass viele Lokale im Ort nicht regelmäßig geprüft wurden.
"Die Ermittlungen in Crans-Montana dürften weitreichende Folgen für das Vertrauen in lokale politische Systeme und die Brandschutzgesetze der Schweiz haben. Die Forderungen nach systematischen Überprüfungen durch kantonale Stellen könnten die bisherigen Praktiken verändern. Zudem sind Konsequenzen für lokale Behörden realistisch."