Erster Vogelgrippe-Todesfall bei Zwergpinguinen in Australien: Impfkampagne gestartet
Wichtige Fakten
- • Erster H5-Fall bei australischem Zwergpinguin auf Phillip Island.
- • Toter Pinguin außerhalb der Penguin Parade entdeckt.
- • Impfprogramm für 5.000 Zwergpinguine auf Phillip Island und St. Kilda.
- • H5 auch bei zwei weiteren Seeschwalben gefunden.
- • Fünfter Fall in NSW entdeckt; Überwachung verstärkt.
Erster Fall bei Zwergpinguin bestätigt
In Australien ist der erste Fall der tödlichen H5-Vogelgrippe bei einem Zwergpinguin bestätigt worden. Das tote Tier wurde auf Phillip Island in Victoria gefunden, außerhalb des berühmten Pinguin-Parade-Gebiets. Die Kolonie auf Phillip Island ist mit etwa 40.000 Tieren die weltweit größte ihrer Art und eine wichtige Touristenattraktion.
Impfkampagne angekündigt
Als Reaktion auf den Fund hat die Regierung von Victoria ein Impfprogramm für bis zu 5.000 wilde Zwergpinguine auf Phillip Island und am St. Kilda Beach in Melbourne angekündigt. Die Impfung, die aufgrund der Rückkehr der Pinguine zu ihren Bauen möglich ist, hat am Montag begonnen. Sie erfordert allerdings zwei Dosen im Abstand von mehreren Wochen.
Weitere Fälle und Besorgnis
Neben dem Zwergpinguin wurden zwei weitere H5-Fälle bei großen Haubenseeschwalben in Lakes Entrance und Dromana gemeldet. Auch im Bundesstaat New South Wales gibt es einen fünften Fall, was die Ausbreitung des Virus unterstreicht. Umweltschützer zeigen sich besorgt über mögliche Massensterben und fordern ausreichende Ressourcen für den Wildtierschutz.
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