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International 03.04.2026, 02:04 Aktualisiert: 03.04.2026, 10:09

US-Bombardement zerstört größte Brücke Irans - Krieg im Nahen Osten eskaliert weiter

US-Angriff zerstörte größte Brücke Irans bei Karaj: 8 Tote, 95 Verletzte laut Iran.

Wichtige Fakten

  • US-Angriff zerstörte größte Brücke Irans bei Karaj: 8 Tote, 95 Verletzte laut Iran.
  • UN-Sicherheitsrat verschob Abstimmung über defensive Maßnahmen in der Straße von Hormus.
  • Ölpreise stiegen stark: Brent +8%, US-Öl +11% nach Angriffen.
  • Iran behauptet Abschuss eines zweiten US-F-35-Kampfjets über eigenem Territorium.
  • Trump droht mit weiteren Angriffen auf Brücken und Kraftwerke.

US-Angriff auf größte iranische Brücke und Eskalation der Gewalt

Die USA haben in der Nacht massive Angriffe auf den Iran geflogen und dabei die größte Brücke des Landes, die B1-Brücke bei Karaj, zum Einsturz gebracht. Die Brücke befand sich noch im Bau und war Teil der Pendlerroute zwischen Karaj und Teheran. Nach iranischen Medienberichten wurden bei dem Angriff acht Menschen getötet und 95 weitere verletzt. US-Präsident Donald Trump drohte auf seiner Plattform "Truth Social" mit weiteren Angriffen auf Brücken und Kraftwerke und forderte den Iran auf, "einen Deal zu machen, bevor nichts mehr übrig ist". Irans Außenminister Abbas Araghchi verurteilte das Bombardement und erklärte, Angriffe auf zivile Bauwerke würden die Iraner nicht zum Aufgeben zwingen.

Internationale Reaktionen und UN-Resolution

Der UN-Sicherheitsrat hat eine für Freitag geplante Abstimmung über eine von Bahrain eingebrachte Resolution verschoben, die defensive Maßnahmen zum Schutz der kommerziellen Schifffahrt in der Straße von Hormus autorisieren sollte. Als Grund wurde der Karfreitag genannt. Die endgültige Fassung der Resolution sah laut Reuters nur defensive, nicht offensive Maßnahmen vor, nachdem Russland, China und Frankreich Bedenken geäußert hatten. Parallel dazu arbeitet Iran an einem Protokoll mit Oman zur Überwachung des Schiffsverkehrs in der strategisch wichtigen Wasserstraße.

Weitere Angriffe und wirtschaftliche Auswirkungen

Die Gewalt im Nahen Osten setzt sich unvermindert fort: Israel wurde erneut mit Raketen aus dem Iran beschossen, wobei ein Haus in einem Vorort von Tel Aviv schwer beschädigt wurde. In Kuwait geriet eine Ölraffinerie nach einem Drohnenangriff in Brand, und eine Wasserentsalzungsanlage wurde attackiert. Die Ölpreise sind infolge der Angriffe stark gestiegen: Brent-Rohöl legte um fast 8% zu, US-Öl um mehr als 11%. UN-Generalsekretär António Guterres warnte vor einer weiteren Eskalation zum Weltkrieg und forderte ein sofortiges Ende der "Spirale aus Tod und Zerstörung".

Neue Entwicklungen und diplomatische Initiativen

Der Iran hat behauptet, einen zweiten US-F-35-Kampfjet über eigenem Territorium abgeschossen zu haben, wobei die Überlebenschancen des Piloten als gering eingeschätzt werden. Die USA haben dazu bisher nicht Stellung genommen. Zudem wurden menschliche Überreste an Bord des thailändischen Frachters Mayuree Naree gefunden, der im März in der Straße von Hormus beschädigt wurde. Der ehemalige iranische Außenminister Javad Zarif schlug in einem Artikel in "Foreign Affairs" einen Friedensplan vor, der unter anderem die Aufgabe des iranischen Atomwaffenprogramms und die Aufhebung von Sanktionen vorsieht. Diese Initiative könnte auf zumindest informelle Zustimmung innerhalb der iranischen Führung hindeuten.

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