Medienberichten zufolge verlegen die USA den atomgetriebenen Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ samt Begleitschiffen vom Südchinesischen Meer in Richtung Naher Osten; darüber berichteten u. a. die New York Times und Axios.
Die Ankunft der „USS Abraham Lincoln“ in der Region wird demnach in etwa einer Woche erwartet.
Der Flugzeugträger transportiert üblicherweise mehrere Tausend Soldaten sowie Dutzende Kampfflugzeuge und wird von Zerstörern der US-Marine begleitet.
Laut New York Times sollen zusätzlich Waffen sowie Verteidigungsausrüstung in die Region gebracht werden; außerdem könnten weitere Kampfflugzeuge folgen.
Eine offizielle Bestätigung des Pentagon zu den Truppenbewegungen liegt weiterhin nicht vor.
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mehrfach mit einem militärischen Eingreifen und sagte den Demonstrierenden „Hilfe“ zu.
US-Finanzminister Bessent kündigte neue Sanktionen gegen Mitglieder der iranischen Führung an; betroffen seien auch Politiker und Unternehmen, darunter Banken, über die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft fließen sollen.
Bei einer auf Bitten der USA einberufenen Sitzung des UN-Sicherheitsrats bekräftigte US-UN-Botschafter Mike Waltz, Trump habe klargemacht, dass „alle Optionen auf dem Tisch“ lägen; zudem sagte Waltz, Trump sei „ein Mann der Tat, nicht der endlosen Worte“.
Menschenrechtler berichten im Zusammenhang mit den seit Dezember andauernden Protesten im Iran von Tausenden Toten und mehr als 10.000 Festnahmen.
Die Vereinten Nationen forderten den Iran auf, geplante Hinrichtungen von Demonstranten auszusetzen sowie Todesfälle unabhängig und transparent aufzuklären; UN-Generalsekretär António Guterres rief zu größtmöglicher Zurückhaltung auf.
Ausblick
"Ob und wann die USA über die Verlegung der „USS Abraham Lincoln“ hinaus weitere militärische Schritte gehen, bleibt offen. Maßgeblich wird sein, ob das Pentagon die Truppenbewegungen offiziell bestätigt und ob Washington zusätzliche Maßnahmen (etwa weitere Flugzeuge oder neue Sanktionen) konkretisiert."