Eskalation zwischen Israel und Hisbollah nach Tötung von Khamenei
Wichtige Fakten
- • Israelische Luftangriffe auf Beirut und Südlibanon töten mindestens 31 Menschen.
- • Hisbollah feuert Raketen und Drohnen auf Haifa als Vergeltung für Khameneis Tötung.
- • Libanesische Regierung verbietet militärische Aktivitäten der Hisbollah.
- • IDF startet Offensive gegen Hisbollah und kündigt viele Kampftage an.
- • Bewohner fliehen aus südlichen und östlichen Grenzdörfern.
Eskalation der Gewalt
Nach der Tötung des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei hat die Hisbollah als Vergeltung Raketen und Drohnen auf die israelische Stadt Haifa abgefeuert. Israel reagierte mit massiven Luft- und Seeangriffen auf Beiruts südliche Vororte (Dahieh) und den Südlibanon, wobei laut libanesischem Gesundheitsministerium mindestens 31 Menschen getötet wurden. Die Israel Defense Forces (IDF) zielten dabei auf Kommandozentren, Waffenlager und „terroristische Infrastruktur“ der Hisbollah ab.
Politische Reaktionen
Die libanesische Regierung unter Premierminister Nawaf Salam verurteilte die Aktionen der Hisbollah als „unverantwortlich“ und verbot umgehend deren militärische Aktivitäten, was eine klare Herausforderung für die parallele Autorität der Gruppe darstellt. Israels Verteidigungsminister Israel Katz kündigte an, dass die Hisbollah einen „hohen Preis“ zahlen werde, und erklärte deren Führer Naim Qassem zum „markierten Ziel für Eliminierung“.
Humanitäre Lage und Evakuierungen
Bewohner in Beiruts Dahieh und dem Südlibanon fliehen angesichts der Angriffe, während die IDF die Evakuierung von über 50 südlichen und östlichen Grenzdörfern anordnete. Zeugen berichten von Chaos, verstopften Straßen und großer Angst unter der Zivilbevölkerung. Der Konflikt droht den seit November 2024 geltenden Waffenstillstand, der einen einjährigen Krieg beendete, vollständig zu untergraben.
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