Signifikante Öffnung des Rafah-Grenzübergangs für Personenverkehr
- • Der Rafah-Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wird wieder für begrenzten Personenverkehr geöffnet.
- • Täglich dürfen 150 Personen aus dem Gazastreifen ausreisen, vornehmlich Schwerverletzte und Kranke.
- • Mindestens 20.000 kranke Palästinenser warten auf eine Ausreise zur medizinischen Behandlung.
"Der Grenzübergang Rafah ist ein kritischer Knotenpunkt für die humanitäre Lage im Gazastreifen und wird voraussichtlich sehr kontrolliert und limitiert fungieren. Die fragile Waffenruhe bleibt gefährdet, was die Sicherheitslage im Gebiet weiterhin unsicher macht."
Erneute Eskalation im Gazastreifen: Schwere Luftangriffe fordern zahlreiche Opfer
- • Israel führte erneut schwere Luftangriffe im Gazastreifen durch.
- • Nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörden starben bei den Angriffen mindestens 32 Menschen.
- • Ziele waren laut israelischer Armee Hamas-Kommandeure und Infrastrukturen.
"Die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah könnte ein wichtiger Schritt in Richtung eines stabileren Friedensprozesses sein, allerdings belasten die jüngsten Angriffe die Aussicht auf eine anhaltende Waffenruhe."
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Israelische Armee erkennt Opferzahlen im Gazastreifen an: Bedeutende Kehrtwende
- • Israel öffnet den Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten am Sonntag wieder.
- • Der Übergang ist für Palästinenser in beide Richtungen nutzbar, allerdings nur für begrenzten Personenverkehr.
- • Etwa 42.000 Palästinenser dürfen unter der Bedingung einer israelischen Sicherheitsgenehmigung zurückkehren.
"Die Anerkennung der Opferzahlen durch Israel könnte politische und diplomatische Konsequenzen mit sich bringen und die internationalen Bemühungen um Frieden für den Gazastreifen beeinflussen."
Israel bereitet Öffnung des Grenzübergangs Rafah vor nach Bergung der letzten Geisel
- • Israels Armee hat die sterblichen Überreste der letzten Geisel, Ran Gvili, im Gazastreifen geborgen.
- • Der 24-jährige Ran Gvili war Mitglied einer Eliteeinheit der israelischen Polizei und wurde am 7. Oktober 2023 von der Hamas entführt.
- • Der Grenzübergang Rafah zwischen Gazastreifen und Ägypten soll eingeschränkt wieder geöffnet werden, nachdem der Militäreinsatz zur Bergung der Geisel beendet ist.
"Die Rückführung der sterblichen Überreste von Ran Gvili ermöglicht Israel, mit der nächsten Phase der Waffenruhe-Vereinbarung fortzufahren. Dazu gehören die Entwaffnung der Hamas und der Wiederaufbau des Gazastreifens. Der Druck der internationalen Gemeinschaft könnte zu weiteren Fortschritten führen."
Israel Zerstört UNRWA-Hauptquartier in Ost-Jerusalem: Kritik und Konsequenzen
- • Israelische Einsatzkräfte haben mit der Zerstörung des UNRWA-Hauptquartiers in Ost-Jerusalem begonnen.
- • UNRWA und die Vereinten Nationen verurteilen die Maßnahme als Verstoß gegen das Völkerrecht.
- • Israel wirft der UNRWA Beteiligung an Hamas-Aktivitäten vor und verabschiedete ein Gesetz, das der Organisation die Arbeit auf israelischem Staatsgebiet verbietet.
"Die Eskalation der Maßnahmen gegen UNRWA könnte die humanitäre Lage für Millionen von palästinensischen Flüchtlingen weiter verschärfen. Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Vereinten Nationen, ruft zu einer Überprüfung der israelischen Maßnahmen und zum Schutz der humanitären Hilfe in der Region auf."
Trumps Gaza-„Friedensrat“: Neue Gremienstruktur, kaum israelische Beteiligung und wachsende Kritik wegen Türkei/Katar
- • Donald Trump ist Vorsitzender des neu geschaffenen internationalen Gaza-„Friedensrates“ („Board of Peace“).
- • Zum engen Kreis gehören laut Berichten US-Außenminister Marco Rubio, Jared Kushner und Trumps Sondergesandter Steve Witkoff; außerdem der ehemalige britische Premier Tony Blair.
- • Trump soll Regierungschefs aus rund 60 Ländern eingeladen haben; laut Berichten gehören dazu u. a. Türkei, Katar, Ägypten sowie Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
"Die Debatte dürfte sich zuspitzen: Einerseits treibt Washington die Nachkriegsarchitektur mit mehreren Gremien voran, andererseits wächst in Israel – auch innerhalb der Koalition – der Druck auf Netanjahu, den US-Plan wegen Türkei/Katar und der Zweistaaten- bzw. Übergangslösung offensiver zurückzuweisen. Zusätzlich könnte die geringe israelische und fehlende palästinensische Repräsentation in den Spitzenboards die internationale Akzeptanz und praktische Umsetzbarkeit des Projekts belasten; zugleich bleibt Phase zwei der Waffenruhe wegen der geforderten Entwaffnung der Hamas und anhaltender Gewalt fragil."
USA benennen Mitglieder des Gaza-„Friedensrats“ – Israel kritisiert Einladungen, UN warnt vor dramatischer Lage
- • Die US-Regierung hat Phase zwei ihres 20-Punkte-Plans für Gaza gestartet; vorgesehen sind unter anderem Wiederaufbau und eine Übergangsverwaltung. Im Gazastreifen gilt laut tagesschau seit dem 10. Oktober 2025 eine Waffenruhe, die als brüchig gilt.
- • US-Präsident Donald Trump hat sieben Gründungsmitglieder des „Friedensrats“/„Board of Peace“ (founding executive board) ernannt: Jared Kushner, Außenminister Marco Rubio, Sondergesandter Steve Witkoff, Weltbankpräsident Ajay Banga, Apollo-CEO Marc Rowan, Sicherheitsberater Robert Gabriel und Ex-Premier Tony Blair; Trump will den Vorsitz übernehmen.
- • Der Friedensrat soll laut Weißem Haus neben dem Wiederaufbau auch Investitionen/Kapital sowie regionale Beziehungen vorantreiben; ein Treffen ist nächste Woche am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos geplant.
"Entscheidend bleibt, ob die brüchige Waffenruhe hält und ob es einen realistischen Mechanismus für Demilitarisierung/Entwaffnung der Hamas gibt – beides gilt laut BBC als größter Prüfstein. Politisch drohen zusätzliche Reibungen: Israels öffentliche Einwände gegen Einladungen sowie die Kritik an fehlender palästinensischer Repräsentation könnten die Legitimität und Arbeitsfähigkeit der neuen US-Strukturen belasten. Kurzfristig dürfte das Davos-Treffen als erster Belastungstest für Rollenverteilung, Mandate und Finanzierung dienen."
Zweite Phase des Waffenstillstands in Gaza mit Übergangsregierung gestartet
- • Die USA haben die zweite Phase des Waffenstillstands in Gaza bekannt gegeben, die eine technokratische palästinensische Regierung und die vollständige Entmilitarisierung umfasst.
- • Das 15-köpfige Komitee zur Verwaltung des Gazastreifens wird von Ali Shaath geleitet und besteht aus Technokraten mit Verbindungen zur Fatah-Partei.
- • Nickolay Mladenov, ehemaliger UNO-Gesandter für den Nahost-Friedensprozess, wird als Repräsentant des "Board of Peace" vor Ort in Gaza fungieren.
"Die Bildung der technokratischen Regierung in Gaza könnte ein Schritt zu mehr Stabilität und besseren Lebensbedingungen für die dortige Bevölkerung sein."
Spannungen im Nahen Osten: Israel in erhöhter Alarmbereitschaft aufgrund von Unruhen im Iran
- • Israel ist aufgrund der Unruhen im Iran in erhöhter Alarmbereitschaft.
- • US-Präsident Trump hat den iranischen Demonstrierenden Unterstützung zugesagt und Treffen mit iranischen Offiziellen abgesagt.
- • Der Iran droht Israel mit Vergeltung, sollte es zu einem US-Angriff kommen.
"Die Spannungen könnten sich weiter verschärfen, falls es zu militärischen Aktionen kommt, während politische Fliehkräfte im Iran die Region destabilisieren könnten."
Israel verschärft Maßnahmen gegen die UNRWA – Humanitäre Krise droht
- • Israel hat den Zugang zu Strom und Wasser für Einrichtungen der UNRWA gesetzlich verboten.
- • Mehr als 48.000 Schülerinnen und Schüler sind von einem sofortigen Bildungsentzug bedroht.
- • Rund 900.000 Patienten könnten keine Gesundheitsdienstleistungen mehr erhalten.
"Die Umsetzung der verschärften Gesetze könnte zu einer humanitären Krise führen, da hunderttausende Menschen ihren Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung verlieren könnten. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit wachsender Besorgnis."
Israel verschärft Maßnahmen gegen UNRWA: Versorgungsstop für Wasser und Strom in palästinensischen Gebieten
- • Das israelische Parlament hat Gesetze verschärft, die die Versorgung von UNRWA-Einrichtungen mit Wasser und Strom verbieten.
- • Mehr als 48.000 Schülerinnen und Schüler sowie 900.000 Patienten sind von den Maßnahmen betroffen.
- • Die UNRWA betreibt Schulen und Gesundheitszentren in den palästinensischen Gebieten und im annektierten Ostjerusalem.
"Die aktuelle Entwicklung könnte zu erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Folgen in den palästinensischen Gebieten führen. Der Verlust von Bildungs- und Gesundheitszugängen droht die Armut und Instabilität in der Region weiter zu verschärfen. Die internationale Gemeinschaft bleibt unter Druck, eine Lösung zu finden, um die humanitären Bedarfe zu erfüllen und Eskalationen vorzubeugen."
Spannungen um Hisbollah-Entwaffnung im Libanon
- • Die libanesische Regierung behauptet, die erste Phase der Entwaffnung der Hisbollah abgeschlossen zu haben.
- • Israel und einige Experten bezweifeln die Umsetzung dieser Entwaffnung.
- • Hisbollah wird beschuldigt, ihr Raketenarsenal im Südlibanon wieder aufzubauen.
"Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen im Libanon kritisch, während die Stabilität der Region weiterhin gefährdet bleibt."
Libanesische Regierung verkündet Fortschritte bei der Entwaffnung der Hisbollah
- • Die libanesische Regierung hat die erste Phase der Entwaffnung der Hisbollah-Miliz verkündet.
- • Israel und verschiedene Experten bezweifeln die tatsächliche Umsetzung der Entwaffnung.
- • Die Hisbollah füllt Berichten zufolge ihr Raketenarsenal wieder auf.
"Die Stabilisierung der Region bleibt unsicher, während internationale Bemühungen zur Unterstützung des Friedens fortgesetzt werden müssen. Die Erfüllung weiterer Entwaffnungsphasen ist entscheidend für die Sicherheit."