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Wirtschaft 17.02.2026, 11:00 Aktualisiert: 17.02.2026, 18:06

EU-Kommission leitet Verfahren gegen Shein wegen Verbraucherschutzrisiken ein

Die EU-Kommission leitet ein Verfahren gegen Shein wegen Verbraucherschutzrisiken ein.

Wichtige Fakten

  • Die EU-Kommission leitet ein Verfahren gegen Shein wegen Verbraucherschutzrisiken ein.
  • Untersuchungspunkte sind illegale Produkte wie kindliche Sexpuppen und Waffen.
  • Die Plattformdesigns könnten süchtig machen durch aggressive Verkaufstaktiken.
  • Shein muss Transparenz in Empfehlungssystemen und Datenschutzoptionen bieten.
  • Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 10% des weltweiten Umsatzes.

Verfahrenseinleitung

Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen die Shopping-Plattform Shein eingeleitet, das sich auf drei Hauptbereiche konzentriert: die Begrenzung illegaler Produkte wie kindlicher Sexpuppen und Waffen, die Bewertung süchtigmachender Plattformdesigns mit aggressiven Verkaufstaktiken und die Transparenz von Empfehlungssystemen mit Datenschutzoptionen.

Rechtliche Grundlagen und Risiken

Nach dem EU-Gesetz über Digitale Dienste (DSA) ist Shein als großer Plattformbetreiber mit 145 Millionen monatlichen Nutzern in der EU zu Risikomanagement und Verbraucherschutz verpflichtet. Die Kommission sieht ein systemisches Risiko für Verbraucher und droht bei nachgewiesenen Verstößen mit Strafen bis zu zehn Prozent des weltweiten Umsatzes.

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