EU und NATO drohen Russland nach Drohnenangriff auf Leipzig
Wichtige Fakten
- • Deutschland macht Russland für Drohnenangriff auf Leipzig verantwortlich.
- • EU und NATO kündigen entschlossene Reaktion auf „neue Normalität“ an.
- • Russland schließt Goethe-Institute als Vergeltung für deutsche Sanktionen.
- • Zahlreiche Sabotageakte in Deutschland und Polen gemeldet.
- • EU erwägt Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte für Ukraine.
Hintergrund des Drohnenangriffs
Deutschland hat Russland für einen fehlgeschlagenen Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich gemacht, bei dem eine mit Sprengstoff beladene Drohne am 4. August entschärft wurde. Die Bundesregierung stützt sich auf Ermittlungen von Polizei und Geheimdiensten. Russland weist die Vorwürfe als unbegründet zurück.
Reaktionen der EU und NATO
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte verurteilten den Angriff als „neue Eskalation auf EU-Boden“ und kündigten eine entschlossene Reaktion an. Man müsse auf Russlands Rücksichtslosigkeit schneller und besser reagieren. Die EU prüft weitere Sanktionen, darunter Energieimporte und Visabeschränkungen.
Deutsche Gegenmaßnahmen
Als Reaktion schließt Deutschland das russische Konsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin. Moskau kündigte daraufhin die Schließung der Goethe-Institute in Russland an. Kritiker in Deutschland halten die Reaktion für zu schwach, während Berlin auf eine koordinierte EU-Linie setzt.
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