Experte: USA ratlos im Kurs gegen Iran - Waffenruhe wackelt
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Trump beendet Verhandlungen mit Iran.
- • Waffenstillstand und Atomabkommen in Frage gestellt.
- • Sanktionen sollen wieder in Kraft gesetzt werden.
- • Iran kontrolliert zunehmend die Straße von Hormus.
- • Wirtschaftliche Lage im Iran bleibt angespannt.
Eskalation zwischen USA und Iran
Der Nahost-Experte Guido Steinberg sieht im US-Kurs gegenüber Iran eine gewisse Ratlosigkeit. Nach einem neuen militärischen Schlagabtausch erklärte US-Präsident Donald Trump das Rahmenabkommen zur Waffenruhe kurzerhand für beendet, ließ aber eine Hintertür für weitere Verhandlungen offen. Steinberg zufolge zeigen die USA einen Schaukelkurs zwischen Verhandlungen und gezielten Militärschlägen. Beide Seiten seien bisher nicht bereit, ihre Kriegsziele aufzugeben.
Iranische Reaktionen
Die iranische Seite tritt laut Steinberg selbstbewusst auf und hatte offenbar nicht mit Trumps Ankündigung gerechnet. Die Straße von Hormus bleibt ein zentraler Streitpunkt: Iran versucht, dort die Kontrolle zu behalten. Nach den Militärschlägen am Vortag sollen die US-Sanktionen nun wieder greifen – ein herber Schlag für die angeschlagene iranische Wirtschaft. Nach Darstellung des Experten hat nun die oberste Priorität, das Abkommen zur Waffenruhe zu retten und die Situation zu stabilisieren – was noch nicht in Sicht ist.
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