Explosion vor Synagoge in Lüttich: Terrorverdacht und antisemitischer Hintergrund
Wichtige Fakten
- • Explosion ereignete sich gegen 4 Uhr morgens vor Synagoge in Lüttich.
- • Belgische Bundesstaatsanwaltschaft prüft Hinweise auf terroristische Straftat.
- • Premierminister Bart De Wever verurteilt Tat als antisemitisch und solidarisch.
- • Keine Verletzten, aber Fensterscheiben benachbarter Gebäude zerstört.
- • Innenminister kündigt verschärfte Sicherheitsvorkehrungen an ähnlichen Einrichtungen an.
Zusammenfassung
Am frühen Morgen kam es im belgischen Lüttich zu einer Explosion vor einer Synagoge, wobei die belgische Bundesstaatsanwaltschaft Hinweise auf eine terroristische Straftat prüft. Premierminister Bart De Wever verurteilte die Tat als antisemitisch und sprach der jüdischen Gemeinschaft seine Solidarität aus. Die Explosion ereignete sich gegen 4 Uhr, zerstörte Fensterscheiben benachbarter Gebäude, verursachte jedoch keine Verletzungen.
Reaktionen und Maßnahmen
Innenminister Bernard Quintin kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen an ähnlichen Einrichtungen zu verschärfen, ohne jedoch einen direkten Zusammenhang zum Nahostkonflikt herzustellen. Der Lütticher Bürgermeister Willy Demeyer betonte, dass importierte Konflikte nicht in die Stadt gehören, und Bischof Jean-Pierre Delville zeigte sich solidarisch mit den jüdischen Bürgern. Die Synagoge, die 1899 erbaut wurde und ein Museum beherbergt, liegt in einer Wohngegend am Ufer der Maas.
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