Familien widersprechen Hegseths Darstellung von Gesprächen über Iran-Krieg
Wichtige Fakten
- • Verteidigungsminister Pete Hegseth behauptete, Angehörige hätten zur Fortsetzung des Iran-Kriegs gedrängt.
- • Charles Simmons, Vater eines getöteten Soldaten, widersprach dieser Darstellung öffentlich.
- • Mindestens drei Familienmitglieder äußerten sich kritisch zum Konflikt oder seiner Handhabung.
- • Der Iran-Krieg forderte bisher mindestens 13 Todesopfer unter US-Militärangehörigen.
- • Ein Pentagon-Sprecher bezeichnete die Gespräche als privat, obwohl Hegseth sie öffentlich thematisierte.
Widersprüchliche Aussagen zu Familien-Gesprächen
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth behauptete bei einer Pressekonferenz, Angehörige der sechs bei einem Tankerabsturz getöteten Soldaten hätten ihn zur Fortsetzung des Iran-Kriegs aufgefordert. Charles Simmons, Vater eines der Opfer, widersprach dieser Darstellung öffentlich und erklärte, in seinem Gespräch mit Hegseth sei nichts Derartiges besprochen worden. Er äußerte stattdessen die Hoffnung, dass militärische Entscheidungen notwendig seien, ohne jedoch eine explizite Forderung zur Kriegsfortsetzung zu stellen.
Kritik am Konflikt
Mindestens drei Familienmitglieder äußerten sich kritisch zum Iran-Krieg, darunter Simmons' Cousin Stephan Douglas, der den Konflikt als unnötig bezeichnete, und seine Großmutter Bernice Smith, die von „leidenden Familien“ sprach. Ein Pentagon-Sprecher verteidigte Hegseth, betonte jedoch die Privatsphäre der Gespräche, obwohl der Minister sie öffentlich thematisiert hatte. Der Konflikt, von der US-Regierung als „Operation Epic Fury“ bezeichnet, forderte bisher mindestens 13 Todesopfer unter US-Militärangehörigen.
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